Konjunkturpaket

Berlusconi führt "Porno-Steuer" ein

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Für Hardcore-Filme, -Zeitschriften und -Comics müssen die Italiener demnächst um 25% mehr Abgaben zahlen.

Die italienische Regierung führt eine "Porno-Steuer" ein. Hardcore-Filme und -Programme im Fernsehen, Porno-Zeitschriften und einschlägige Comics sollen um bis zu 25 Prozent höher besteuert werden. Auch für Rotlicht-Aufführungen sollen höhere Abgaben fällig werden.

Für die Konjunktur
Die Maßnahme ist Teil des Anti-Krisenpakets, das die Regierung Berlusconi zur Konjunkturankurbelung verabschiedet hat. Die Regierung Berlusconi hatte schon im Jahr 2005 eine Porno-Steuer beschlossen, die aber nie eingeführt worden war.

Gutes Geschäft
In Italien ist die Pornoindustrie ein florierendes Geschäft. 400.000 Videokassetten werden jährlich verkauft und 300 Pornofilme pro Jahr gedreht. 35.000 Web-Sites haben pornografische Inhalte. Mit dem höheren Steuerdruck will die Regierung Berlusconi dieses Geschäft bekämpfen.

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