Chinesischer Waffentransport

Engagiert

Bischof stoppt Waffenlieferung für Simbabwe

Ein südafrikanischer Bischof hat am Freitag einen chinesischen Waffentransport für Simbabwe vorerst gestoppt.

Das Oberlandesgericht der Stadt Durban gab am Abend einem Antrag des anglikanischen Bischofs Rubin Phillips statt. Demnach dürfen die 77 Tonnen Waffen und Munition nicht durch den Kap-Staat transportiert werden. Sie könnten jedoch im Hafen ausgeladen werden. Die südafrikanische Regierung hatte den Transport zuvor genehmigt. Dagegen hatten die Gewerkschaften ihre Mitglieder zum Boykott aufgerufen.

Frachter liegt seit Montag vor Durban
Das Kriegsgerät befindet sich auf dem Frachter "An Yue Jiang", der seit Montag vor Durban auf Reede liegt. Die Ladung hatte Ängste genährt, sie könne in der angespannten Situation nach den Wahlen in Simbabwe gegen die Opposition eingesetzt werden. Sie besteht aus drei Millionen Schuss Munition für Kalaschnikow-Sturmgewehre sowie tausende Panzerfäuste und Granaten.

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