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Aus Clinton-Zeit

Daten aus US-Nationalarchiv verschwunden

Eine Festplatte mit personenbezogenen Informationen aus der Regierungszeit von Bill Clinton wird vermisst. Darauf waren unter anderem Sozialversicherungsnummern, Adressen sowie interne Vorschriften des Geheimdienstes und des Weißen Hauses gespeichert.

Aus dem Nationalarchiv der USA ist eine große Menge an vertraulichen Daten aus der Regierungszeit des früheren Präsidenten Bill Clinton verschwunden. Es handle sich unter anderem um Sozialversicherungsnummern, Adressen sowie interne Vorschriften des Geheimdienstes und des Weißen Hauses, sagte Archivsprecherin Susan Cooper. Auch Protokolle von Veranstaltungen seien darunter. Die Daten seien auf einer Computer-Festplatte gespeichert, die spurlos verschwunden sei.

Betroffene Personen sollen nach Angaben von Cooper über den Datenverlust informiert werden. Darunter sei auch eine der drei Töchter des früheren Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträger Al Gore, deren Sozialversicherungsnummer auf der Festplatte gespeichert sei. Auch Clinton wurde informiert; es war aber zunächst nicht bekannt, ob auch persönliche Daten des Ex-Präsidenten betroffen waren.

"Die Festplatte enthält eine bisher nicht bekannte Menge an personenbezogenen Daten von Mitarbeitern und Besuchern des Weißen Hauses", hieß es in einer Erklärung Coopers. Das Speichermedium sei zwischen Oktober und März aus einem Archivgebäude im Washingtoner Vorort College Park verschwunden und enthalte ein Terabyte Daten. Die Bundespolizei FBI leitete Ermittlungen ein.

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