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Arbeitsmarkt

Deutschland lässt Fachkräfte aus Osteuropa herein

Ab November können ausländische Ingenieure arbeiten, ohne Nachweis, dass für ihre Stelle kein Deutscher verfügbar ist.

Angesichts des Fachkräftemangels will die deutsche Bundesregierung den Arbeitsmarkt stärker für Ausländer öffnen. Vorrang soll aber weiterhin die Qualifizierung einheimischer Arbeitsloser haben. Das ist eines der Ergebnisse der Regierungsklausur auf Schloss Meseberg.

Gegen den Fachkräftemangel
Als Sofortmaßnahme können Maschinenbau- und Elektroingenieure aus den zwölf EU-Beitrittsstaaten ab 1. November 2007 leichter nach Deutschland kommen. Für sie muss nicht mehr nachgewiesen werden, dass ihre Stelle nicht mit einem Deutschen besetzt werden kann.

Auch für ausländische Studenten, die ihr Examen hier gemacht haben, soll die Vorrangprüfung entfallen. Sie haben zwölf Monate Zeit zur Jobsuche und können drei Jahre bleiben.

Vorrang haben Einheimische
Vorrang vor Zuwanderung hat aber die Nutzung des einheimischen Potentials. Es gibt zuviele Schulabbrecher, zuwenig Weiterbildung, und die Ausbildung soll besser werden. Auf Druck der SPD soll auch ein Konzept zur Steuerung der Zuwanderung von Arbeitskräften geprüft werden, das auf ein Punktesystem hinausläuft.

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