IAEA besorgt über Irans Atomprogramm

6.000 Zentrifugen

IAEA besorgt über Irans Atomprogramm

6.000 Zentrifugen zur Urangewinnung schafft der Iran an. Die Internationale Atombehörde zeigt sich besorgt. Teheran weist die Vorwürfe zurück.

Der Iran hält die Internationale Atomenergiebehörde IAEA über sein früheres Atomprogramm weiterhin im Dunkeln. Teheran müsse der UN-Behörde noch einige "substanzielle Erläuterungen" zu möglichen Atomwaffenstudien geben, heißt es in einem Bericht, den IAEA-Chef Mohammed ElBaradei am Montagabend dem UN-Sicherheitsrat in New York übermittelt hat. Der Iran ignoriere weiterhin die Forderung des Weltsicherheitsrats, die Urananreicherung einzustellen.

IAEA besorgt
Die noch ungeklärte Umwandlung von Uran, die Tests von hochexplosivem Sprengstoff sowie Entwicklungsstudien eines besonderen Raketensprengkopfs seien Anlass für große Besorgnis, heißt es in dem Report.

Dem vertraulichen Bericht zufolge besteht der Iran darauf, dass die gegen Teheran gerichteten Vorwürfe haltlos und "erfunden" sind. In dem Report stellt ElBaradei fest, dass der Iran auch in den vergangenen drei Monaten die Forderungen des UN-Sicherheitsrats ignoriert hat und die umstrittene Urananreicherung fortsetzt. Gegenwärtig hat Teheran in seiner Atomanlage bei Natans 3.500 Gaszentrifugen installiert. Bis zum Ende des Sommers sollen es 6.000 werden, sagten führende UN-Diplomaten am Montagabend in Wien.

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