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Gegenveranstaltung

McCain besucht deutsches Restaurant in Ohio

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain hat im US-Staat Ohio medienwirksam ein deutsches Restaurant besucht.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber John McCain hat seinen demokratischen Rivalen Barack Obama für seinen Auftritt in Berlin kritisiert. "Ich würde es lieben, eine Rede in Deutschland zu halten", sagte McCain am Donnerstag in Columbus im Bundesstaat Ohio. "Eine politische Rede oder vielleicht eine Rede, die das deutsche Volk interessieren würde. Aber ich würde das viel lieber als Präsident der USA tun statt als Kandidat für das Amt des Präsidenten." McCain sprach in einem Teil der Stadt, die als German Village bekannt ist. Dort aß er zu Mittag eine Bratwurst. Ohio gehört zu den US-Staaten, in denen sich sehr viele deutsche Einwanderer niederließen.

"Ich bin ein Hypocrite" (Heuchler)
Auch die Republikaner spotteten über Obamas Rede vor 200.000 Menschen im Tiergarten und über Vergleiche mit dem Berlin-Besuch von Präsident John F. Kennedy 1963. "Ich bin ein Hypocrite" (Heuchler), hieß es in deutscher Sprache in der Überschrift einer Erklärung der Partei in Anspielung auf Kennedys legendären Satz "ich bin ein Berliner". In dem Text wird Obama vorgeworfen, keine führende Rolle bei Diskussionen über den Afghanistan-Krieg in den Ausschüssen des Senats an sich gerissen zu haben. Obama hatte in seiner Rede vor der Siegessäule die Bedeutung des Kriegs in Afghanistan für die freie Welt betont.

McCain erklärte in Columbus, er habe sich bereits mit den Staats-und Regierungschefs getroffen, die Obama nun bei seiner Reise besuche. Unter anderem habe er mehrmals mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen, "Ich kenne sie gut", sagte er über die europäischen Politiker. McCain kündigte an, sich in den USA auf die Fragen zu konzentrieren, über die sich US-Amerikaner sorgen machten. Am Freitag ist ein Treffen des Senators aus Arizona mit dem Dalai Lama in Colorado geplant.

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