Die Zeitung "Tokyo Shimbun" berichtet, seit vier Jahren würden geheime Gespräche geführt.
Nordkorea und Russland sprechen einem Zeitungsbericht zufolge seit vier Jahren heimlich über einen möglichen Uran-Handel. Nun habe die nordkoreanische Regierung den Verantwortlichen in Moskau angeboten, Uran zu liefern, wenn Russland im Gegenzug bei den Sechs-Parteien-Gesprächen für Nordkorea eintrete, berichtete die japanische Zeitung "Tokyo Shimbun" (Sonntag-Ausgabe).
Uran: importieren-anreichern-weiterverkaufen
Konkret gehe es
darum, dass Russland das Uran importiert, anreichert und anschließend als
Atomstrom nach China und Vietnam verkauft. Dieses Geschäft wäre hoch
lukrativ, berichtete die Zeitung unter Berufung auf russische
Regierungskreise.
Russland auf der Seite Nordkoreas?
Die Sechs-Parteien-Gespräche,
an denen auch die USA, Japan, Südkorea und China beteiligt sind, könnten in
den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden. Es geht darum, Nordkorea von
seinem Atomprogramm abzubringen.
UN: Waffenhandel verboten
Nachdem die Regierung in Pjöngjang im
Oktober eine Atomwaffe getestet hatte, verabschiedeten die Vereinten
Nationen eine Resolution, in der der Waffenhandel mit Nordkorea untersagt
wurde. Russland müsste daher garantieren, dass von Nordkorea importiertes
Uran ausschließlich für friedliche Zwecke verwendet würde, hieß es in der
Zeitung weiter.