Massenkündigung

Präsident entlässt 24.000 Staatsbedienstete

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Zigtausende Kündigungen legen wichtige staatliche Aufgaben und Funktionen in Argentinien auf Eis.

Argentiniens Präsident Javier Milei, der im Dezember letzten Jahres sein Amt antrat, fährt einen harten Kurs. Wie El Pais berichtet, sieht er im Staat "den Feind" und bezeichnet diesen als "kriminelle Organisation", welche er auf ein Minimum reduzieren will. Deshalb wurden von den 341.477 Staatsbediensteten aus dem Vorjahr bereits 24.000 gekündigt, weitere Entlassungen sollen Mitte des Jahres folgen. Wie viele es genau werden, steht derzeit nicht fest.

50.000 Arbeitnehmer in der Schwebe

Angenommen wird, dass derzeit noch weitere 50.000 Arbeitnehmer um ihre Jobs bangen, von denen die meisten nur zeitlich begrenzte Anstellungen innehaben. Im Zuge von landesweiten Demonstrationen wird Milei "psychologischer Terror" vorgeworfen, der sich selbst als Anarcho-Kapitalist bezeichnet. Seine Politik lege wichtige staatliche Aufgaben und Funktionen in Argentinien auf Eis. Das südamerikanische Land leidet seit Jahrzehnten unter wirtschaftlichen Problemen, welche die Vorgänger Mileis allesamt nicht in den Griff bekommen konnten.

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