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US-Wahlkampf

Prominente Republikaner unterstützen Obama

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Mit dieser Initiative wollen die ehemaligen Abgeordneten zeigen, dass Menschen von "links und rechts" gemeinsam Probleme lösen können.

Der US-Demokrat Barack Obama hat für seine Präsidentschaftskandidatur überraschend Unterstützung aus dem Lager der Republikaner bekommen. Unter der Führung des republikanischen Ex-Senators Lincoln Chaffee aus Rhode Island und des ehemaligen Abgeordneten Jim Leach aus Iowa werde eine neu gegründete Gruppe namens "Republikaner für Obama" im gegnerischen Lager um Stimmen werben. Auch die Republikanerin Rita Hauser, eine prominente Spendeneintreiberin für US-Präsident George W. Bush, habe sich der Initiative angeschlossen.

Die Initiative solle zeigen, dass Obama "Menschen von links und von rechts zusammenbringen kann, um Probleme zu lösen", hieß es in einer Erklärung von Obamas Wahlkampfteam. Die ehemaligen Volksvertreter Chaffee und Leach zählen zum liberalen Flügel der Republikaner. Chaffee war der einzige republikanische Senator, der gegen die Ermächtigung für den Krieg im Irak gestimmt hatte. Hauser ist eine New Yorker Mäzenin, die im Jahr 2000 Bushs Kandidatur unterstützt hatte, im Jahr 2004 aber aus Protest gegen den Irak-Krieg ins Lager des damaligen demokratischen Kandidaten John Kerry gewechselt war.

Obamas neue Initiative zielt auf seinen republikanischen Gegenkandidaten John McCain ab, der freilich auch die Unterstützung prominenter Demokraten anführen kann. McCain wird von Senator Joe Lieberman unterstützt, der inzwischen als "unabhängiger Demokrat" auftritt, aber nach wie vor der demokratischen Fraktion im Senat angehört.

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