Sarah Palin heizt US-Präsident Obama ein

Denkzettel-Wahl

Sarah Palin heizt US-Präsident Obama ein

Amerikas Rechte schlägt vor dem "Midterm“-Kongresswahlen harten Kurs ein.

Sarah Palin als Leitfigur der ultrarechten Obamahasser der "Tea Party“-Bürgerbewegung hetzt derzeit bei einer Bustour gegen den US-Präsidenten: "Er wirft das Geld mit vollen Händen raus und hat nichts erreicht“, ruft sie zornigen Regierungsgegnern zu: "Sie wollen uns alle Freiheiten rauben.“ Palin & Co. peitschen den rechten Rand auf. Dabei ist die "Tea Party“ mehr Me­dien-Hype als revolutionäre Politkraft, meint die Washington Post:: 75 Prozent der Gruppen hatten an keiner einzigen Politveranstaltung teilgenommen.

Demokraten zeigen Wirkung auf Tiefschläge
Die Stimmungsmache sorgt dennoch für den hässlichsten Wahlkampf aller Zeiten: Gegner werden in bis zu 1.500 TV-Spots pro Tag als "Welpenkiller“, "Taliban“ oder "Verbrecher“ denunziert. Rau die Stimmung: Ein Republikaner aus Texas rief zum „bewaffneten Widerstand“ auf, Saalordner des rechten Politaufsteigers Rand Paul stiegen einer Demonstrantin brutal auf den Kopf.

Obama bittet die Basis um Geduld
Den Demokraten droht auch wegen der immer ­harscheren Attacken am Dienstag eine bittere Niederlage: Die Republikaner stehen vor einer Machtübernahme im Repräsentantenhaus, so die New York Times, sie greifen nach dem Senat. Obama bittet mit heiserer Stimme die Basis um Geduld: Denn die jubelnden Massen vom Wunderwahlkampf 2008 sind längst frustriert, sehen wenig vom versprochenen "Wandel“, und bleiben den Urnen fern. Mit drei Milliarden Dollar wird es dazu der teuerste Wahlkampf aller Zeiten. Die Financiers für die Tiefschläge gegen Obama dürfen in diesem Wahlkampf sogar geheim bleiben.



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