Germanwings-Tragödie

Wollte Co-Pilot die Maschine hochziehen?

Wollte Co-Pilot die Maschine hochziehen?
© Reuters, Andreas Lubitz
Der Todes-Pilot betätigte kurz vor dem Aufprall den Steuerknüppel.
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Die Flugschreiber des Germanwings-Unglücksflugs mit 150 Toten sind vollstandig ausgewertet. Nun enthüllt ein Zwischenbericht der französischen Luftfahrt-Behörde (BEA) ein neues Detail: 93 Sekunden vor dem Absturz zeichnete der Flugschreiber manuelle Bewegungen am Steuerknüppel des Airbus auf. Amok-Pilot Lubitz dürfte also kurz vor dem Crash der Maschine noch versucht haben, den Kurs manuell zu ändern. Doch die Bewegungen waren zu schwach, um den Autopiloten auszuschalten.

Im Protokoll heißt es, dass der Flugschreiber eine 30 Sekunden lange Steuereingabe am rechten Sidestick des Airbus registrierte. "Vermutlich hat er mit dem Gedanken gespielt, die Maschine noch abzufangen und deshalb den Sidestick bewegt. Bei stärkerem Druck auf den Sidestick wäre der Autopilot automatisch deaktiviert worden“, zitiert bild.de Opferanwalt und Luftverkehrsexperte Elmar Giemulla.

Zuvor hatte der Copilot laut dem Bericht jedoch noch mehrfach die Geschwindigkeit erhöht."Man kann daraus schließen, dass er handlungsfähig war, und dass alle seine Handlungen den gleichen Sinn hatten, nämlich das Flugzeug auf den Boden stürzen zu lassen", sagte BEA-Direktor Remi Jouty.

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