Wien Wahl Ludwig Hebein Blümel Nepp Strache Wiederkehr bei Wien Wahl 2020

SPÖ klar vorne

Wien-Wahl: Die letzte Umfrage

Allerletzte Umfrage vor der Wien-Wahl: SPÖ im Aufwärtstrend — ÖVP knapp unter 20 %.

Wien. Das renommierte Research-Affairs-Institut hat vom vergangenen Samstag bis inklusive Montag (3.–5. Oktober) noch einmal eine allerletzte Umfrage zur Wien-Wahl durchgeführt (800 Online-Interviews, Schwankungsbreite +/–3,5 Prozent). ÖSTERREICH veröffentlicht diese brandaktuellen Daten heute bewusst mit der Bandbreite, um zu zeigen, welche Volatilität hier in den letzten Tagen auch noch drinnen ist.

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Letze Sonntagsfrage für Wien: Welche Partei werden Sie am Sonntag in Wien wählen? (Research Affairs, 800 Online-Interviews, Schwankungsbreite +/–3,5 %). ÖSTERREICH veröffentlicht die Bandbreiten.
  • Die SPÖ kommt in der Umfrage auf einen Wert von 42 %. Für die SPÖ ist (wenn man die Schwankungsbreite miteinbezieht) also am Sonntag sogar ein Triumph bis hin zu einer Absoluten drinnen. Laut Umfrage sind bis zu 45,5 % möglich. Für eine Absolute wären (wenn Strache den Einzug knapp verpasst) mindestens 47 % nötig. Derzeit geht sich das für die Stadt-SPÖ also nicht aus. Aber: Bei den letzten Landtagswahlen wie etwa im Burgenland haben die Landeshauptmann-Parteien am Schluss immer noch zugelegt. Und: In der Bürgermeister-Direktwahl käme Ludwig derzeit sogar auf 49 %. Am Sonntag ist also sogar eine rote Sensation möglich.
  • Die ÖVP liegt aktuell bei 19 %, ein Minus von 1 % gegenüber der Vorwoche – mit Schwankungsbreite ist für die Türkisen am Sonntag also ein Ergebnis von 16,2 % bis 21,8 % drinnen. Auch bei der Bürgermeister-Direktwahl verliert Gernot Blümel 1 % und käme auf 18 %. 

Wahl-Krimi: Grüne vor FPÖ? Kommt HC rein?

  • Spannend wird laut ­ÖSTERREICH-Umfrage das Duell um Platz 3: Die Grünen haben mit 13 % derzeit die Nase vorne. Aber: Die FPÖ kann gegenüber der Vorwoche 1 % zulegen und kommt jetzt auf 11 %. Wenn man die Schwankungsbreiten miteinbezieht, ist zwischen Grün und Blau alles offen: Die Grünen liegen in einer Bandbreite von 10,6 % bis 15,4 %, die FPÖ zwischen  8,8 % und 13,2 %. Und: Meinungsforscher sagen, dass die FPÖ derzeit eine sehr niedrige Bekennerquote hat. 
  • Die Neos kommen in der letzten Research-Affairs-Umfrage auf 7 % (5,2 %–8,8 %). Eine rot-pinke Koalition würde sich damit wohl auf jeden Fall ausgehen.
  • Alles offen ist bei HC Strache, der bei 5 % liegt und den Einzug in den Gemeinderat damit hauchdünn schaffen würde – in Wien gibt es eine 5-%-Hürde. Aber: Die Schwankungsbreite geht von 3,5 % bis 6,5 %. Straches Ergebnis wird also am Sonntagabend definitiv „too close to call“ sein.

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Bürgermeister-Direktwahl: Wen würden Sie ankreuzen, wenn man den Bürgermeister direkt wählen könnte?

Spannend auch: 13 % haben sich noch immer nicht entschieden, wen sie am Sonntag wählen (8 % schwanken zwischen zwei Parteien und 5 % haben gar keine Ahnung).

Sensationelle 78 % wollen sicher an der Wahl teilnehmen. Das wären mehr als 2015: Da lag die Wahlbeteiligung bei knapp 75 %. 

Koalitionen: Rot-Türkis voran

Viele Wienerinnen und Wiener wollen eine Koalition der beiden großen Parteien.

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Welche Koalition wäre für Wiens Zukunft am besten? Große Koalition liegt jetzt erstmals vor rot-grüner Neuauflage.

Die letzte ÖSTERREICH-Umfrage vor der Wien-Wahl bringt eine Sensation: Erstmals in diesem Wahlkampf ist die Große Koalition aus SPÖ und ÖVP die beliebteste Koalitionsform in Wien. Satte 40 % wünschen sich eine Zusammenarbeit von SPÖ und ÖVP– und das, obwohl der Wahlkampf der beiden Parteien gegeneinander wohl eher in die Kategorie „Ultrabrutal“ gehört. Delikat: Besonders beliebt ist diese Variante bei ÖVPlern – und bei FPÖ-Fans (!). SPÖler tendieren eher zu Rot-Grün – insgesamt wünschen sich 32 % eine Fortsetzung der amtierenden Koalition. Die zuletzt heiß gehandelte rot-pinke Zusammen­arbeit kommt derzeit auf 28 % Zustimmung.

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