Prinz

Plagiat

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Prinz "Lippe" als Schummel-Doktor

Als Kurzzeitpartner von Nina „Bambi“ Bruckner und gern gesehener Society-Gast machte sich Mario-Max Schaumburg-Lippe einigermaßen bekannt hierzulande. Nun plagt den Jung-Prinzen der Verdacht, bei seiner Dissertation kräftig geschummelt zu haben. Ein Gutachten des österreichischen Medienwissenschafters Stefan Weber legt nahe, dass viele Passagen seiner Doktorarbeit abgeschrieben wurden, darunter aus mehreren Enzykliken des Papstes.

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Ganz schön dreist
Erstaunt ist Weber, wie dreist sich Mario-Max Schaumburg-Lippe offenbar aus fremden Werken bedient hat. Es sei auffällig, dass sich die Plagiatsstellen - im Umfang von einem Einzelsatz bis zu eineinhalb Seiten Fließtext am Stück - durch die gesamte Arbeit ziehen. Dies lasse den Schluss zu, "dass der Autor 'methodisch' vorgegangen ist", so Weber. Für den Medienwissenschafter ist der Fall klar: Aberkennung des Doktortitels.

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