Ekel-Finale

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"Schwule sind keine Memmen!": Ross siegt

Da soll nun irgendwer noch sagen, dass homosexuelle Männer "Memmen" seien: Ross Anthony, Ex-Brosis-Star und offen schwul lebender Sänger, gewinnt das große Ekel-Finale der RTL-Dschungel-Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Der Sieg war heiß umkämpft: Viele bittere Tränen musste der smarte Blonde aufgrund der Aufregung und des Stresses im Camp vergießen um jetzt endlich von den Qualen erlöst zu werden. Aber auch die beiden anderen Übriggebliebenen, Ex-Pornodarstellerin "Gina Wild" Michaela Schaffrath und Bata Illic, Schlagerstar, überzeugten im hochspannenden Finale mit souveränen Leistungen bei den grauenhaftesten Prüfungen, die Kandidaten vermutlich jemals durchmachen mussten. Die RTL-Show glich einer extremen Zumutung, selbst Dirk Bach und Sonja Zietlow waren sich zeitweise nicht mehr sicher, ob diese Show noch moralisch und ethisch vertretbar war - zu deutlich sprach ihre gequälte Mimik, diesen Horror präsentieren zu müssen, eine eigene Sprache.

Michaela Schaffrath im Kakerlakensarg
Richtig familär ging es zuletzt im Camp zu, in Bata Illic wurde so etwas wie ein Ersatzvater für Michaela und Ross gefunden. Die drei verstanden sich zuletzt auch menschlich prächtig - so war es klar, dass die ungewöhnliche Mischung mit vereinten Kräften ins Ekelfinale der RTL-Horrorshow stolperte. Bevor der Sieger aber feststand, mussten alle drei noch extrem scheußliche Prüfungen über sich ergehen lassen. Michaela Schaffraths Aufgabe war es, in einem Glassarg mit 50.000 (!) Kakerlaken auszuharren und hatte drei Minuten Zeit, 5 Sterne von den Wänden runterzuschrauben. Fast schien es, als würde es ihr nichts ausmachen: Souverän und gekonnt, sogar ohne zu schreien, nahm sie die Sterne herunter und sicherte sich somit auch eine opulente Vorspeise für alle drei Finalisten.

Schlangen-Disaster für Bata
Bata Illics Aufgabe glich einem Martyrium: Fünf durchnummerierte und versteckte Sterne musste der agile Schlagerkönig aus einem Glasbehälter mit etlichen Giftschlangen rausfischen. Der Thrill war gewaltig: Zischende Phytons bäumten sich auf, Bata versuchte die Viecher zu beruhigen, die Angst war ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. Trotz guter Leistung gelang es ihm nicht, innerhalb der drei Minuten den letzten Stern zu ergattern. Selbst Sonja Zietlow meinte während dieser Prüfung nur: "Gott, ich wünschte, ich wäre jetzt woanders."

Von Krokodilpenissen und Känguruh-Körperöffnungen
Ross musste mit seiner Prüfung für die Nachspeise des finalen Drei-Gänge-Menüs sorgen. Entschlossen trat der sonst eher sensible Sänger zu seiner letzten Herausforderung an. Sonja Zietlow: „Wir werden Dir fünf Gänge mit "Buschköstlichkeiten" und normalen Speisen servieren. Du kannst frei wählen, was Du verspeisen möchtest. Entscheidest Du Dich aber auch nur für eine normale Köstlichkeit, ist die Prüfung beendet.“ Ross "biss" sich auch tatsächlich durch: Er wählte die Deluxe-Varianten Kängruh-Anus und den Penis eins Krokodils (!), verzog schmerzerfüllt das Gesicht, absolvierte die Aufgabe aber mit allergrößter Tapferkeit. Der Lohn dafür: Die Zuseher vor den Bildschirmen wählten den wackeren Jungmann zum König des australischen Dschungels. Platz Zwei für Michaela Schaffrath, die Bronzemedaille ging an Bata Illic. Ein verdienter Sieg nach dem Ultra-Horror. Der jetzt gottseidank auch vorläufig wieder vorbei ist.

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