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1.150 Euro Pension für Cains Killer

Behördenskandal

1.150 Euro Pension für Cains Killer

Gegen das Jugendamt gibt es jetzt bereits zwei Anzeigen wegen Untätigkeit – eine Anzeige löste ein Bericht in ÖSTERREICH aus. Emilian (6), Cains Bruder, war im Vorjahr einmal in Bregenz-Vorkloster vor dem Freund der Mutter aufs Dach geflüchtet. Die Polizei kam, befragte Miloslav M., der aber mit Samthandschuhen angefasst wurde – obwohl der Serbe mit österreichischer Staatsbürgerschaft als gewalttätiger Drogenkonsument da schon mehrfach aktenkundig war.

Psycho-Anstalt
Außerdem bekam er Betretungsverbot bei der eigenen Mutter und der Waffenschein wurde dem einstigen Insassen einer Psycho-Anstalt in Deutschland abgenommen. Als sich im Herbst aus dem Umfeld von Aleksandra N. die Hinweise mehrten, dass er kaum noch zu bändigen war, übergab die Polizei der Staatsanwaltschaft ihren Ermittlungsbericht – einen Tag, bevor Cain starb …

Zwei Gutachten
Für noch größere Empörung sorgt der Umstand, dass Miloslav „Mile“ M. in Vorarlberg aus dem Säckel der Sozialversicherung eine Frühpension von 1.150 Euro erhält. Ein Insider der Landesregierung bestätigte diese Recherchen. Der Informant nennt auch den Grund, warum dem mutmaßlichen Kindsmörder dieser monatliche Brutto-Betrag zugestanden wurde: Der 26-Jährige, der auf Facebook frech als Arbeitgeber den "Staat Österreich“ angibt, konnte zwei Gutachten vorweisen:

Muskelschwäche
So soll er unter Muskelschwäche leiden – die ihn aber nicht daran hinderte, dass er einen Besenstiel zur Hand nahm und das erst dreijährige Kind seiner neuen Lebensgefährtin totprügelte (es gilt die Unschuldsvermutung). Interessant auch: Das Betretungsverbot bei seiner eigenen Mutter in Höchst bekam Miloslav, als er im Herbst in ihrer Wohnung die komplette Einrichtung zertrümmerte und hernach auf die alarmierte Polizei losging und kräftig Widerstand gegen die Staatsgewalt leistete.

Tat im Drogenrausch?
Der zweite Grund für die reichliche Frühpension ist das Attest eines Psychiaters wegen schwerer Depression. In dem Befund wird darauf hingewiesen, dass die Psycho-Probleme des Patienten durchaus auf den langjährigen Missbrauch von Drogen zurückzuführen sein könnten. Zumal Miloslav M. wegen eines schweren Drogendelikts vier Monate im Gefängnis war. Bei der Überstellung am Freitag von der Schweiz nach Feldkirch offenbarten sich seine Drogenprobleme erneut (siehe Kasten rechts). Die allerschlimmste Befürchtung drängt sich auf: Tötete "Mile“ den kleinen Cain im Drogenrausch?

Autor: (kor)
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