Aufregung um Terror-Homepage

Erfundene Terror Ziele

Aufregung um Terror-Homepage

Seit 11. September 2010 betreibt der Wiener Anwalt die Homepage „alQ!-Wien“, ein makabres Machwerk. Geschickt hält sich der Initiator der Islam-Webseite bedeckt, Impressum gibt es keines. Doch schon wenige Tage nachdem Texte wie, „O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft, außer mit euresgleichen (…) Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht!“, erschienen, wurde der Verfassungsschutz auf den digitalen Hetzer aufmerksam: „Es ist ein Anwalt“, sagt Innenministeriums-Sprecher Rudolf Gollia, „der sich an der Grenze der Legalität bewegt“.

Kunstprojekt
„Kunstprojekt“, nennt der Anwalt seine „Webseite“. Zuletzt veröffentlichte er Bilder von Stephansdom und Hofburg. Dazu Texte wie: „Wir müssen uns in Wien nur gut auskennen, wenn wir etwas erreichen wollen. Wissen ist Macht.“ Oder: „Seit (!) nicht beunruhigt, alQ-Wien ist nun stärker denn jeh“.

Ein Kleinformat „krönte“ die Bilder nun mit der Schlagzeile: „Al-Kaida-Wien: Stephansdom und Hofburg als Terrorziele?“. Rudof Gollia: „Mit seinen Provokationen will der Anwalt Journalisten dazu zwingen, aufgeregt über seine Performance zu berichten.“ Das ist ihm nun auch gelungen.

(wek)


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