21. Oktober 2012 19:27
© TZ ÖSTERREICH, Eugen Adelsmayr
Eugen Adelsmayr erfuhr vom Urteil daheim in Bad Ischl, zur Verhandlung nach Dubai ist er nicht gereist: „Lebenslang ist schlimmer als die Todesstrafe“, sagt er geschockt zu ÖSTERREICH.
Zwar steht noch nicht fest, ob Dubai einen internationalen Haftbefehl gegen den oberösterreichischen Arzt ausstellen wird: „Ich gehe aber davon aus“, sagt er, eine absolute „Horrorvision“ für den Intensivmediziner, der inzwischen an einer Salzburger Privatklinik arbeitet.
Kommt der Haftbefehl, ist Adelsmayr in Österreich „gefangen“: „Österreich würde mich zwar nicht an Dubai ausliefern“, weiß er. Bei Reisen in andere EU-Länder müsste er aber ständig mit einer Verhaftung rechnen: „Ich bin mir nicht sicher“, sagt der Arzt, „ob andere EU-Staaten zu lebenslanger Haft Verurteilte nach Dubai ausliefern oder nicht.“
Der Mediziner und ein indischer Kollege waren des Mordes angeklagt. Sie sollen in Dubai „durch Unterlassung der Hilfeleistung“ den Tod eines Patienten verursacht haben. Der Inder wurde freigesprochen. Adelsmayr nicht. Eine weitere Tragödie im Leben des Arztes: Im Jänner starb seine Frau an einem Krebsleiden.
ÖSTERREICH: Lebenslang, wie gehen Sie mit dem Urteil um?
Eugen Adelsmayr: „Für mich ist ‚lebenslang‘ schlimmer als die Todesstrafe. Kein zivilisierter Staat liefert im Fall einer Todesstrafe aus – bei lebenslang ist das nicht so sicher.
ÖSTERREICH: Was belastet Sie nun am meisten?
Adelsmayr: Am schlimmsten ist die Frage, ob Dubai einen internationalen Haftbefehl gegen mich ausstellen wird oder nicht. Sollte dem so sein, werde ich natürlich meine Reisetätigkeit danach ausrichten müssen. Das Ganze ist eine unsägliche Farce, ein Wahnsinn. Der Knackpunkt in dem Prozess war, dass der Richter nicht anerkannt hat, dass Gutachten gefälscht worden sind.
ÖSTERREICH: Gibt es ein Rechtsmittel gegen das Urteil?
Adelsmayr: Nein. Um Einspruch zu erheben, hätte ich bei der Urteilsverkündung in Dubai sein müssen, das war ich aber nicht. Auch werde ich nicht nach Dubai reisen, um Einspruch zu erheben. Ich will nicht aus einer Gefängniszelle heraus Einspruch gegen ein Unrechtsurteil erheben müssen. Ich muss jetzt mit dem Bewusstsein der Ungerechtigkeit leben. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, von einem anderen Staat aus einen internationalen Haftbefehl zu bekämpfen.
ÖSTERREICH: Sie haben mit einem Freispruch gerechnet …
Adelsmayr: Ja, deshalb fällt es mir so schwer, diese Farce zu kommentieren. In dieser Form habe ich das einfach nicht erwartet. Jetzt wurde der Unschuldige zu lebenslanger Haft verurteilt und der ausführende Arzt ist freigesprochen worden. Als es geschehen ist, war ich ja gar nicht im Spital, hatte 36 Stunden frei. Begründbar ist das alles nicht mehr.
ÖSTERREICH: Was werden Sie jetzt tun?
Adelsmayr: Mein Buch ist nun meine schärfste Waffe. Darin habe ich das ganze Unrecht niedergeschrieben. Ich werde alles versuchen, dass es nun auch auf Englisch erscheinen wird.
Ida Metzger, Karl Wendl
Jetzt hat er Multi-Kulti und war wenigstens schlau genug nicht nach Dubai gereist zu sein.
Vielleicht hat der Richter auch in die Waagschale geworfen, weil Dr Adelsmayer ein Christ ist?
Ich vermisse einen Aufschrei von Amnesty International!
Eine vorbildliche Entscheidung.
Gratulation
Einerseits will ein Arzt in diesen Ländern den Menschen helfen.
Anderseits wird nicht daran gedacht das in diesen Ländern die Gesetze, Mentalität sowie der Glaube anders sind.
Was dadurch auch zu großen Problemen führen kann in diesen meist Islamischen Ländern wie man liest. Somit auch andere fragwürdige Urteile beschlossen werden, als wie ein Urteil in Österreich gemacht wird.
Wovon man aber nichts hört und liest, das ist der Aufschrei unserer Multi * Kulti * GRÜN Aktieviesten - Pilz, Glawischnigg, Vassilakou, Korun usw. sowie auch anderer Organisationen.
Da traut sich keiner was zu sagen.
Aber wenn ein Österreicher nur was sagen würde gegen einen Ausländer, da gibts sofort den großen Aufschrei.
Auch bei der 14-jährigen Malala Jusufia die von einem Steinzeit Taliban in den Kopf geschossen worden ist. Auch kein Aufschrei gegen die Steinzeit Islamisten. Die Mädchen und Kinder ermorden nur weil sie in eine Schule gehen wollen. Auch Erwachsene werden ermordet wenn man sie eines anderen Glaubens beschuldigt.
Leider ist die Hilfe für diese Menschen, mit großen Gefahren für die Helfer verbunden. Wenn irgend etwas schief geht. Darum wäre es besser Hände weg, denn dan hilft dir ( fast ) keiner.
Alleine schon der Anklagepunkt wegen Mord ist nicht in Ordnung.
Das ist der dank dafür das die Ärzte dort Jahrelang geholfen haben.
So nicht.
Jeder Mediziner der nicht aus Dubai ist, aber in Dubai Arbeitet müsste sofort seine Stelle fristlos kündigen und nachhause zurückkehren.
Es müsste jeder normal denkende Mensch der in Dubai gerade Urlaub macht,
das Land sofort verlassen, und die die dort hin wollen alles absagen.
Ich wollte in Dubai Urlaub machen,
hatte eine Reise nach Dubai gewonnen,
diese habe ich bereits abgelehnt.
Eines weis ich mit Sicherheit, ich werde dieses Land sicher nie betreten.