Gewitter schuld an Tod am Ötscher

Bergsteiger-Drama

© Privat

Gewitter schuld an Tod am Ötscher

Sie waren aktiv, genossen alles zu zweit. Auch ihre Leidenschaft für die Berge. Jetzt ist Elfi Prankl Witwe, ihren Mann verlor sie bei ihrer letzten Tour am Ötscher.

Beide nächtigten erst vor 14 Tagen am Gipfelkreuz
"Vor 14 Tagen blieben beide eine warme Sommernacht über im Zelt am Ötscher-Kreuz. In der Früh genossen sie den Sonnenaufgang", weiß ein Bekannter. Am Montag wollten Elfi und Franz Prankl aus Purgstall wieder von Lackenhof aus über den Rauhen Kamm auf ihren Hausberg steigen. Am letzten Anstieg umhüllten plötzlich Gewitterwolken den Gipfel – sie wollten nun rasch nach oben und über Skipisten an der Nordseite nach Lackenhof absteigen

Minuten später zerriss ein gellender Schrei die regennasse Luft – Franz Prankl war auf glitschigen Felsen ausgerutscht und 150 Meter senkrecht in die Südflanke gestürzt.

Elfriede Prankl rief nach Franz – ohne Reaktion. Reglos lag er tief unter ihr. Verzweifelt setzte sie den Abstieg fort, rannte förmlich ins Tal, um Hilfe zu holen.

Das Opfer war vermutlich sofort tot
Trotz Unwetter und beginnender Dunkelheit hob das Notarzt-Team "Christophorus 15" in Ybbsitz noch ab. Die Besatzung suchte nach dem Alpin-Opfer, fand ihn auch. Für den Vater von drei Kindern kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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