Hollabrunn

Katzen-Killer ist ein Jäger

Lange Zeit ging unter den Katzenhaltern im Bezirk Hollabrunn die Angst um: Immer wieder verschwanden Haustiere auf mysteriöse Weise, vom Katzenhasser berichteten die örtlichen Medien. Alle 
rätselten, auf welche Weise die Hauskatzen verschwunden waren.

Das Rätseln hat ein Ende
Nachdem einer älteren Dame aus Gaindorf kürzlich zwei Katzen abhandengekommen waren und ein drittes Tier durch einen Schuss verletzt wurde, ging sie an die Öffentlichkeit. Die Berichterstattung über den Katzenkiller sorgte für Aufsehen. Jetzt meldete sich der Jäger Anton W. (60) bei der örtlichen Presse: „Ich bin der Katzenmörder“, sagte er sarkastisch. Und er versuchte zu rechtfertigen, 
warum er seit Jahren skrupellos Jagd auf die Tiere machte. „Eine Katze hat ihre Freiheiten zu Hause. Bis zu 300 Meter vom Wohngebiet entfernt gibt ihr der Gesetzgeber Schutz. Danach beginnt die Freiheit meiner Tiere“, sagt Anton W. Er meint sein Jagdwild und bedauert: „Rebhendln gibt’s eh fast keine mehr, da muss ich einfach gegen die Katzen vorgehen.“

„Die Katzen gehen
sowieso niemandem ab“
Ein Katzenmörder will er trotzdem nicht sein: „Ich gehe seit 45 Jahren auf die Jagd. Dann müsste ich auch ein Reh- oder Hasenmörder sein“, sagt der örtliche Jagdleiter. An Zynismus ist der Katzenkiller kaum zu überbieten: „Die Tierheime sind voll mit Katzen. Die meisten sind Streuner und gehen keinem ab“, sagt Anton W. Rein rechtlich scheint der Mann auf der sicheren Seite zu sein.

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