Katastrophenalarm ausgelöst
Mure verwüstet St. Lorenzen im Paltental
Über der Steiermark toben Unwetter und entladen ihre ganze Macht. Überflutungen, Murenabgänge, Hagel und Sturm richten besonders in den Bezirken Murau, Murtal, Leoben, Liezen und Bruck an der Mur an.
Schwere Unwetter haben in der Nacht auf Samstag in der Obersteiermark zu schweren Verwüstungen durch Muren und Hochwasser geführt. Der Ortskern von St. Lorenzen im Paltental im Bezirk Liezen wurde von einer meterhohen Schlammlawine erfasst, Dutzende Menschen mussten ihre Häuser teilweise per Luftbrücke verlassen. Das Bundesheer rückte zur Unterstützung an. In Thörl (Bezirk Bruck/Mur) starb ein 47-jähriger Fußgänger unter einer Mure. Die S35 musste teilweise wegen des Mur-Hochwassers gesperrt werden.
Murenabgang in der Steiermark
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So werden Sie nicht vom Bitz getroffen
Im Bezirk Mürzzuschlag war das Gebiet rund um Kindberg am stärksten betroffen: In Wartberg war die Ortsdurchfahrt überflutet, in Kindberg gingen mehrere Muren ab und in Hadersdorf musste eine Brücke per Kran angehoben werden, damit die Fluten sie nicht mitreißen können. Auch in der Veitsch sind Bäche über die Ufer getreten.
Wie schon Anfang Juli im Packabschnitt der Südautobahn (A2) musste Freitagabend wieder der Schneepflug der Asfinag ausfahren. Die Pyhrnautobahn (A9) war im Bereich zwischen Gleinalmtunnel und Friesach nördlich von Graz gesperrt, da eine mehrere Zentimeter dicke Hagelschicht auf der Fahrbahn lag.
Drei Tote am Donnerstag
Bereits am Donnerstag gingen heftige Unwetter nieder - ein Mann in Niederösterreich wurde vom Blitz beim Joggen getötet >> Alle Infos dazu finden Sie hier
Wieder Unwetter in Österreich
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