Sex-Mord: Verdächtiger will sterben

Selbstmordversuch

Sex-Mord: Verdächtiger will sterben

Acht Wochen saß Philipp K. in einer Sieben-Mann-Zelle der Justizanstalt Josefstadt. Jetzt liegt der 22-jährige Student in U-Haft – in der geschlossenen Krankenstation. Denn vergangenen Samstag wollte er sich das Leben nehmen, indem er sich im Haftraum die Pulsadern aufschnitt.

Verwirrt und erschüttert
Wie berichtet, steht Philipp K. im Verdacht, am 1. Juli seine 21-jährige Freundin Steffi Pagels im Sex-Rausch erstochen und dann die Leiche des Opfers zerstückelt zu haben. Bei einem Lokalaugenschein am Tatort in der Wiener Auhofstraße wirkte der mutmaßliche Gewaltverbrecher (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) verwirrt und erschüttert.

Der Kripo erzählte er, mit Steffi habe ihn eine Sado-Maso-Beziehung verbunden. Nach einer Flasche Wodka habe man eine Vergewaltigungsszene nachstellen wollen. Vermutlich mit einem Messer – aber mehr wisse er nicht mehr.

Rund um die Uhr bewacht
Philipps Mutter Margit K. glaubt fest, dass ihr Sohn im Vollrausch zum Sündenbock anderer Teilnehmer an der Sexparty wurde – und kämpft mit einem Detektiv um Belege dafür. Ihr Sohn aber, so scheint es, hat sich selbst aufgegeben. Zwei Freunde, die ihn im Gefängnis besuchten, erlebten Philipp K. als „resigniert und lebensmüde“.

Vergangene Woche zog er sich der Mann, der kein Mörder sein will („Es war ein Unfall“) auch von seiner Mama und Anwalt Ernst Schillhammer zurück. Samstag wollte er sterben. Jetzt wird er rund um die Uhr überwacht.

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