Showdown am 20. März

Sonnenfinsternis: Halten die Stromnetze?

Sonnenfinsternis: Halten die Stromnetze?
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Am Freitag, dem 20. März wird es ab 09:30 Uhr vormittags dunkel bei uns.
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Die partielle Sonnenfinsternis am 20. März wird wegen der mittlerweile relativ hohen Photovoltaik-Erzeugung auch eine Herausforderung für Europas Stromnetze. Die heimische Netzgesellschaft APG sieht Österreich und auch die anderen europäischen Übertragungsnetzbetreiber für das Ereignis sehr gut gerüstet. Viel wird auch vom Wetter abhängen.

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120 Megawatt
Der maximal mögliche Leistungseinbruch bei der Sonnenstromerzeugung wird in Österreich laut Berechnungen der APG maximal 120 Megawatt (MW) betragen. "Diesen kann die APG durch ihre verfügbaren Regelreserven ausgleichen", so die APG. Zum Vergleich: Das Wiener Donaukraftwerk Freudenau hat eine installierte Leistung von 172 MW.

In ganz Kontinentaleuropa sind mittlerweile mehr als 80.000 MW an Photovoltaikleistung am Netz. Bei voller Erzeugung entspreche dies in etwa dem Spitzenverbrauch Deutschlands, so die APG. Für den teilweisen Ausfall dieser Erzeugungsleistung während der partiellen Sonnenfinsternis, die ein vorhersehbares und daher gut planbares Ereignis sei, müsse entsprechende Vorsorge getroffen werden.

"Keine Bedrohung"
Die Regulierungsbehörde E-Control sehe keine unmittelbare Bedrohung für die Versorgungssicherheit in Österreich und gehe davon aus, dass ein möglicher Ausfall der österreichischen Photovoltaikanlagen durch die vorhandenen Reserven gut kompensiert werden könne, so die APG. Weniger gut prognostizieren lasse sich der Einfluss aus benachbarten Netzen. Österreich ist voll in das europäische Netz integriert.

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