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Keimbefall in Klinik-Baden: Evakuierung

Schimmelpilz auf Intensivstation

Keimbefall in Klinik-Baden: Evakuierung

Die Intensivstation des Landesklinikums Baden wurde am Mittwochnachmittag komplett evakuiert. Nach ersten Informationen soll der Grund für den Wirbel ein toxischer Schimmelbefall sein. Bereits seit mehreren Wochen soll der Keimbefall in der Klinik vermutet worden sein, erst das Ergebnis einer Untersuchung am Donnerstag brachte dann Gewissheit. Aus Sicherheitsgründen wurde die Intensivstation samt Patienten sofort geräumt.

Evakuierung. Gleich mehrere Intensivpatienten mussten per Hubschrauber oder Notarztwagen in die Krankenhäuser nach Wiener Neustadt und Mödling überstellt werden. Ob sich der Schimmelbefall auf die Gesundheit der Patienten auswirkte, ist bisher noch unklar. Das Landesklinikum Baden wollte auf ÖSTERREICH-Anfrage keine Auskunft geben.

Wasserrohrbruch. Erst im Juli kam es im Spital in Baden im Zuge von schweren Unwettern zu einem Wasserrohrbruch. Große Teile des Kellers wurden dabei komplett überflutet. Knietief stand das Wasser in den Räumlichkeiten. Dies könnte laut Experten auch der Grund für den aktuellen Keimbefall sein. Damit gilt das Krankenhaus nur ein Jahr nach der 190 Millionen Euro teuren Sanierung als Sanierungsfall.

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