Muttermord: Spur führt nach New York

Niederösterreich

Muttermord: Spur führt nach New York

Nachdem sie seit Ende August kein Lebenszeichen von Sabine W. mehr bekommen hatte, alarmierte ihre Schwester die Polizei. Am Abend des 18. September fanden Beamte die verweste Leiche der arbeitslosen Apothekerin (43) in ihrer Wohnung in der Albert-Sever-Straße 44 in Strasshof.

Sohn (22) löste Bankkonto auf und verschwand
Die Tote lag in der Bettlade der Wohnzimmercouch, war in Decken und Plastikfolie gehüllt. Und war, wie sich später herausstellen sollte, bereits seit drei Wochen tot. Bestialisch getötet durch 40 Messerstiche in den Nacken.

Sabine W. hatte gemeinsam mit ihrem Sohn gelebt. Sehr zurückgezogen, mit wenig sozialen Kontakten. Deswegen verwundert es auch nicht, dass keiner den 22-Jährigen vermisste. Der Jusstudent Stefan W. hatte schon am 8. September sein Bankkonto aufgelöst, sein Hab und Gut gepackt und mit der Bankomatkarte seiner Mutter einen Flug gebucht.

Stefan W. wird verdächtigt, Mutter getötet zu haben
Videoaufnahmen in Schwechat belegen den Abflug am selben Tag. Jetzt ­jagen das FBI und US-Cops den Flüchtigen in New York. Über das Mordmotiv wird weiterhin gerätselt. Familie und Nachbarn wissen nichts über Streitigkeiten zwischen Mutter und Sohn. Es soll eine sehr innige Beziehung gewesen sein. Trotzdem ist der Sohn der Hauptverdächtige. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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