Finale im Türsteher-Prozess

Student starb

© buenos dias

Finale im Türsteher-Prozess

Justitia ist in Salzburg kein Rennpferd, sondern eher eine Schnecke: Am 21. Oktober 2007 rangen drei Türsteher beim Eingang des Rockhouse zu früher Stunde Markus Gimmelsberger (24) nieder. Der Student – er soll zuvor randaliert haben – erlitt einen Herzstillstand, fiel ins Koma und erlag sieben Wochen später seinen schweren inneren Verletzungen.

Angeklagt sind die Türsteher Wolfgang T. (31), Stefan S. (34) und Michael J. (37). Bei einer Verurteilung wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung mit Todesfolge drohen ihnen bis zu zehn Jahre Haft.

Zahlreiche Pausen
Das Verfahren wurde immer wieder unterbrochen. Zuerst wurden Gutachten eingeholt. Dann wurde der Staatsanwalt befördert – über Wochen war niemand zuständig. Zuletzt litt der Verteidiger des Trios an Herzproblemen.

Der Vater des Toten, Johann Gimmelsberger, hatte wiederholt Kritik an der langen Verfahrensdauer geübt. Er fordert eine harte Strafe für die Türsteher. „Für mich war das Mord.“

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