Mord an Irene P.: Freund aus Rache hingehängt?

18-Jähriger will von Tat nichts gewusst haben

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Der zweite Verdächtige im Mord an der 20-Jährigen bestreitet eine Tatbeteiligung.

Im Mordfall an der Verkäuferin Irene P. aus Zell am See hat der zweite Verdächtige die Tat bestritten. Der 18-Jährige spricht laut seinem Verteidiger von einer Racheaktion des 17-jährigen Hauptverdächtigen, der die Tat bereits gestanden hat. Dieser belaste ihn nur deshalb, weil er der Polizei erzählt habe, der 17-Jährige habe ihm gegenüber die Tat gestanden. Am 20. Oktober war Irene P. im Eingangsbereich ihrer Wohnung erschossen worden. Die Einheimische wurde von mehreren Projektilen in den Oberkörper getroffen und starb noch im Stiegenhaus.

Am Wochenende vor Weihnachten wurde ein 17-jähriger Pinzgauer festgenommen. Kurz darauf wurde die Untersuchungshaft verhängt. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine umgebaute Schreckschusspistole, wurde bei ihm sichergestellt. Die beiden Burschen seien gute Freunde gewesen, „jetzt aber nicht mehr“, sagte Rechtsanwalt Robert Galler, Verteidiger des 18-jährigen Pinzgauers. „Mein Mandant war in keiner Weise an der Tat beteiligt. Er hat auch nichts davon gewusst.“

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