Islamisten wollten in Wien 15-Jährige entführen

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Islamisten wollten in Wien 15-Jährige entführen

Dramatische Momente am Donnerstag Nachmittag in Wien-Währing: Ein diskreter Polizeieinsatz verhinderte die Zwangsverheiratung einer 15-Jährigen. Das Mädchen befand sich seit einigen Wochen – seit es von einem radikal-islamistischen Tschetschenen aus seinem Umfeld vergewaltigt worden sein soll – in einer „Notwohnung“ eines Wiener Vereins für Opfer.

Das tschetschenische Mädchen aus Wien gab die Adresse aber gemeinsamen Freunden von ihr und dem mutmaßlichen Vergewaltiger weiter.

ISIS-Fans aus radikalem Tschetschenen-Milieu
Die „Freunde“ sind allerdings selbst „ISIS-Sympathisanten aus dem Tschetschenen-Milieu“, wird ÖSTERREICH aus Verfassungsschutzquellen bestätigt.

Diese planten nun die „Zwangsverheiratung des Opfers mit dem Täter“. In einigen islamistisch geführten Ländern ist das leider eine übliche „Tradition“. Immer wieder sorgen Gerichtsurteile, in denen ein Richter einem Vergewaltigungsopfer aufträgt, seinen Peiniger heiraten zu müssen, für internationale Aufregung.

Polizei und Opferverein schritten rechtzeitig ein
Ein Schicksal, das der 15-Jährigen mitten in Wien erspart blieb. Der Opferverein – der die Jugendliche betreut – hatte von den Plänen der Islamisten Wind bekommen und die Wiener Polizei alarmiert. Das Mädchen wurde rechtzeitig von ihrem bisherigen Unterschlupf weggebracht.

Die Gefahr, dass die radikal-islamistischen Tschetschenen das Mädchen aus ihrer Szene weiter zwangsverheiraten wollen, bleibt freilich hoch.

Der Verein zum Schutz für Frauen will das Mädchen weiter betreuen.

70 ISIS-Rückkehrer wieder im Land

Wie bereits berichtet, sollen insgesamt bereits über 200 Personen aus Österreich sich in Syrien ISIS oder Al Kaida angeschlossen haben.

Noch alarmierender ist allerdings, dass 70 von diesen radikal-islamistischen „Kämpfern“ mittlerweile nach Österreich zurückgekehrt sind. Der Hauptanteil der „Jihadisten“ in Syrien aus Österreich sind übrigens Tschetschenen.

Die Rückkehrer stehen alle unter gewisser Observation. Sie werden als „hohes Gefahrenpotenzial“ eingestuft, sagt etwa auch Innenministerin Johanna-Mikl-Leitner. Auch weitere junge Frauen aus Wien werden von ihnen nach Syrien gelockt.

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