FP-Chef Strache

"Volk über EU-Hilfe befragen"

ÖSTERREICH: Laut aktueller Umfrage liegt die FP nur noch knapp hinter der SP …
Heinz-Christian Strache: Wir kratzen sogar schon an der 30-Prozent-Marke und liegen auf Platz eins. Österreich befindet sich im Umbruch. Die Menschen lassen sich nicht für dumm verkaufen. SPÖ und ÖVP haben sich als EU-Sekte positioniert. Kanzler Faymann ist für eine Rekordverschuldung verantwortlich. Allein in seiner Zeit als Kanzler hat Österreich eine Neuverschuldung von 44 Milliarden Euro erreicht. Und gleichzeitig haut er Milliarden an Steuergeldern für Griechenland und EU-Spekulanten raus.
ÖSTERREICH: Das sind Hilfen für EU-Länder, nicht Spekulanten.
Strache: Nein, dieser Euro-Rettungsschirm ist in Wirklichkeit ein Spekulantenpaket. Da passieren ja Massenenteignungen. Und die Österreicher ziehen jetzt die Notbremse und wenden sich von den Systemparteien ab.
ÖSTERREICH: Sie wollen raus aus dem Euro?
Strache: Ja, wir müssen raus aus dem Euro, bevor er uns in den Abgrund stürzt. Wir brauchen eine neue Währung gemeinsam mit den anderen starken Währungsländern.
ÖSTERREICH: Wollen Sie nicht gleich den Schilling wieder einführen?
Strache: Wir befinden uns in der größten Krise der Zweiten Republik, mit der größten Verschuldung und Zinsbelastungen. Wenn es nicht zu einer neuen Währungszone kommt, dann wäre der letzte Ausweg für uns, wieder den Schilling einzuführen.
ÖSTERREICH: Und was wollen Sie? Die Griechenland-Hilfe stoppen?
Strache: Wir brauchen eine Volksabstimmung darüber. Denn die EU hat sich rechtswidrig zur Transfer-Union entwickelt. Die EU und allen voran SPÖ und ÖVP werfen immer weitere Milliarden in ein marodes System. Nach Griechenland bekommen nun Spanien und Italien Probleme, das zeigt, wie richtig unsere Warnungen waren.
ÖSTERREICH: Und darüber soll es eine Volksabstimmung geben?
Strache: Das hatte Faymann 2008 doch selbst versprochen. Aber jetzt wollen sich diese abgehobenen Herrschaften nicht mehr daran erinnern. Uns fehlt das Geld in Österreich an allen Ecken und Enden. Wir müssen unsere EU-Beiträge einstellen und raus aus dem Euratom-Vertrag, raus aus dem Euroschutzschirm. Es reicht.

Autor: Isabelle Daniel
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