Sonderthema:
FP holt auf, Heer spaltet

Das neue Polit-Barometer

© GEPA Pictures

FP holt auf, Heer spaltet

So sensibel sind die Wähler: Noch im August war die SPÖ auf Höhenflug, lag knapp unter der 30-%-Marke und 7 % vor der ÖVP. Jetzt bringt der Streit um den U-Ausschuss der SPÖ erstmals ein leichtes Minus: Die Faymann-Partei fällt auf 27 % (minus 1 % zur Vorwoche) – und der Vorsprung zur ÖVP (23 %) schmilzt auf nur 4 %.

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Im Gegenzug verhindert HC Strache den drohenden Absturz unter die 20-%-Marke, legt in einer Woche 1 % zu und erreicht nun 21 %.

Stronachs Aufstieg wurde gebremst: Nur mehr 9 %
Gebremst wurde dagegen der kometenhafte Aufstieg von Frank Stronach. In nur einem Monat legte „Fränkie“ von 0 auf 10 % zu – sein Vormarsch auf 15 % und damit Platz 4 schien nur eine Frage weniger Wochen.

Letzte Woche hat der in Kanada abgetauchte Stronach freilich Zustimmung verloren und fällt von 10 % auf 9 % zurück. Grüne und ÖVP bleiben im neuen Barometer stabil.

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Faymann führt klar, aber Glawischnig holt 8% auf
Im Polit-Barometer der Parteichefs liegt SP-Chef Faymann weiter klar in Führung: 36 % der Österreicher bewerten seine Arbeit positiv, freilich auch 46 % bereits negativ. Faymann hat wie seine Partei letzte Woche leicht verloren.

Immer beliebter wird die Grüne Eva Glawischnig, die schon 32 % Zustimmung und nur mehr 33 % Ablehnung hat – sie hat letzte Woche sensationelle 8 % zugelegt. Klar im Aufwind auch Frank Stronach: Ihn bewerten bereits 29 % der Österreicher positiv – damit hat er zu Vize Spindelegger aufgeholt.

Nach wie vor von 63 % abgelehnt und nur von 17 % positiv gesehen wird der stark polarisierende HC Strache.

Übrigens: 63 % der Österreicher lehnen Neuwahlen ab, nur 24 % halten sie für wünschenswert.

Und die große Mehrheit meint: Neuwahlen würden jetzt nur Frank Stronach nützen. Denn 31 % der Österreicher halten Frank für „prinzipiell wählbar“.

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Weiter Patt zwischen den Befürwortern der Wehrpflicht und den Anhängern eines Profiheeres.
Wäre heute Volksbefragung, würden 46 % für das Berufsheer und ebenfalls 46 % für die Wehrpflicht stimmen. Junge (53:34) und Männer (49:46) sind stärker für das Berufsheer.
Ältere (49:44) und Frauen (46:44) votieren eher für die Wehrpflicht.

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