FPÖ lässt Schulvortrag abbrechen

Intervention

FPÖ lässt Schulvortrag abbrechen

Ein Vortrag des Rechtextremismus-Experten Thomas Rammerstorfer am BORG Linz erhitzt die Gemüter. Der Schuldirektor brach die Rede des Oberösterreichs, der auch Finanzreferent der Grünen ist, vorzeitig ab: Die Begründung: FPÖ und Burschenschaften dürfen bei einem Extremismus-Vortrag keine Rolle spielen.

"Unfassbare Zumutung"
Brisant wird der Fall aber vor allem deshalb, weil ein FPÖ-Politiker offenbar intervenierte.  Nationalratsabgeordneter  Roman Haider, dessen Sohn die Schule besucht, bestätigt gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten: „Der Vortrag ist eine unfassbare Zumutung mit politischem Kalkül. Es ist eine Frechheit, eine Parlamentspartei mit Extremismus in Zusammenhang zu bringen.“

Jugendorganisationen toben
Thomas Rammerstorfer verteidigt sich jedoch. Die FPÖ sei in seinem Vortrag nur am Rande vorgekommen, die Rede sei wissenschaftlich völlig korrekt gewesen.  Grüne Jugendorganisationen wittern gar einen Skandal. „Sobald der FPÖ etwas nicht passt, verbietet sie scheinbar andere Meinungen! Das ist antidemokratisch!", so Hannah Raab-Wenzel von den Jungen Grünen Linz.

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