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FPÖ wettert gegen Mikl: „Moslem-Mama“

Vor Landtagswahlen im Jänner

FPÖ wettert gegen Mikl: „Moslem-Mama“

Die Wahlen in Niederösterreich stehen vor der Tür. Am 28. Jänner soll dort ein neuer Landtag gewählt werden und die FPÖ scheint schon voll im Wahlkampffieber zu sein. Der freiheitliche Spitzenkandidat in Niederösterreich Udo Landbauer holt in einer Aussendung zum Rundumschlag gegen VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner aus.

Vor allem der Bildungsplan für die Kindergärten treibe Landbauer die Zornesröte ins Gesicht. Er nennt ihn „den offiziellen Auftrag zur Islamisierung“. Er ist verärgert darüber, dass „unsere“ Kinder Feste und Feiertage anderer Kulturen feiern müssten. Damit soll die ÖVP heimische Bräuche und Traditionen ersetzen wollen, so Landbauer. „Ich bin fassungslos! Unsere Kinder werden von der Mikl-ÖVP mit diesem Multi-Kulti-Wahnsinn zwangsbeglückt“, schreibt er. Im Titel der Aussendung nennt der die Landeshauptfrau gar „Moslem-Mama-Mikl“.

Das amikale Verhältnis, das zwischen ÖVP und FPÖ während der Koalitionsgespräche im Bund herrscht, scheint also noch nicht bis nach Niederösterreich durchgedrungen sein. Bleibt abzuwarten, was dieser Wahlkampf nach einem solch rauen Start noch bringen wird.

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