Lehrer-Aufstand gegen Reform

Schulautonomie-Protest

Lehrer-Aufstand gegen Reform

Es wäre keine Schulreform, würde die Gewerkschaft nicht heftig protestieren. So steigen die Lehrer auch gegen das am Montag beschlossene Schulautonomiepaket auf die Barrikaden. „Mit uns wurde am Ende gar nicht mehr verhandelt“, kritisiert Gewerkschaftsboss Paul Kimberger. „Das lässt sich kostenneutral nicht umsetzen“, sagt AHS-Gewerkschafter Herbert Weiß.

Proteste mitten in heißer Phase des Wahlkampfs

Morgen treffen sich die ­Gewerkschafter, um Protestmaßnahmen zu beraten. Steht da sogar ein Streik im Raum? „Ich schließe gar nichts aus“, sagt Weiß zu ÖSTERREICH. Kimberger will sich noch auf keine konkreten Kampfmaßnahmen festlegen lassen, fügt aber bedeutungsvoll hinzu: „Ich sage nur: Fünf Wochen vor der Wahl ist Schulbeginn.“ Oder auch nicht.

Dann wäre die Regierung mitten in der heißen Phase des Wahlkampfs mit Lehrerstreiks konfrontiert: Das würde vor allem die ÖVP schmerzen, zu deren Kernklientel die Lehrer bei Wahlen zählen.

Kritik: Künftig mehr als 25 Kinder pro Klasse

Die Lehrer protestieren vor allem gegen die Aufhebung der Höchstzahl von 25 Kindern pro Klasse. Nur noch im Schnitt eines Bundeslandes soll es nicht mehr als 25 Kinder pro Klasse geben. „Davon haben wir überhaupt nichts, große Klassen sind möglich“, so Kimberger.

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