Morddrohung gegen Frauen-Ministerin

Polizei & Cobra schützen

Morddrohung gegen Frauen-Ministerin

Besonders auffällig war das massive Polizeiaufgebot an der Seite der SP-Politikerin Gabriele Heinisch-Hosek am Donnerstag bei ihrem Wahlkampftag im Bezirk Baden:
Da sichteten vor jedem Auftritt Beamte des Verfassungsschutzes die Örtlichkeiten, was an und für sich nichts ungewöhnliches ist. Auch die Grüne Eva Glawischnig bestätigte in der ORF-“Wahlfahrt“, dass die „Schlapphüte“ die Wahlveranstaltungen aller Spitzenkanditaten nach eigenem Gutdünken aufsuchen und überwachen.

Auffällig war bei Heinisch-Hoseks Aufritten von Unterwaltzersdorf bis Hirtenberg allerdings, dass ihr Dienst-Auto stets von einem BMW X 5 der Cobra begleitet wurde. Und dass die Elite-Polizisten sie die ganze Zeit über auf Schritt und Tritt begleiteten.

Polizei nimmt Drohung sehr ernst
Dazu kam, dass immer wieder Sektorstreifen auftauchten und auch unifomierte Polizisten auffällig die Wahlkampf-Tour der Mödlinger SP-Kandidatin verfolgten. Der Hintergrund: Wie ÖSTERREICH aus vertraulicher Quelle erfuhr, gab es bereits vor 14 Tagen eine Morddrohung gegen die Frauenministerin, die offenbar von der Polizei sehr ernst genommen wird.

„Generaldirektion hat Gefährdung festgestellt“
Das Büro der Ministerin bestätigt auf Anfrage von ÖSTERREICH: „Die Generaldirektion für Öffentliche Sicherheit hat ein Gefährdungspotenzial festgestellt.
Deshalb hat sie bis auf Weiteres Personenschutz erhalten. Das wird auch vorerst nicht geändert.“

Autor: (kor)

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