Emotionale Debatte

"Pervers" - FPÖ wütet gegen Heldenplatz-Umbenennung

Dass eine Umbenennung des Heldenplatzes auch für die Stadt Wien vorstellbar ist, sorgt bei FPÖ und ÖVP für Kopfschütteln. FPÖ-Landesparteisekretär Anton Mahdalik befand: "In einer Stadt, die einem Massenmörder, Folterer, Arbeitslagererrichter und Schwulenhasser wie Che Guevara ein Denkmal setzt, dürfte eigentlich nichts mehr verwundern."

Willkommenskultur und Ausländerkriminalität
"Dass jedoch in einer Zeit von Rekordarbeitslosigkeit, -armut und Schulden, importierter Kriminalität durch die Willkommenskultur, Mindestsicherungsskandalen, KH-Nord-Debakel oder Gesundheitsnotstand die Umbenennung des Heldenplatzes Causa prima bei der SPÖ ist, kann nur noch als pervers bezeichnet werden", wetterte Mahdalik in einer Aussendung. Derart "verschwitzten Alt-68er-Fantasien" sei eine klare Absage zu erteilen.

"Eine plötzliche Umbenennung des Heldenplatzes wäre eine unnötige Geschichtsanpassung", zeigte sich auch der Wiener ÖVP-Landesparteiobmann Gernot Blümel über Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) entsetzt, der den Vorschlag von Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) gegenüber der APA als "interessant und diskussionswürdig" bezeichnet hatte.

Blümel plädierte für eine Nutzung des Areals als Demonstrationszone und damit als "Platz der gelebten Demokratie": "Damit können die Grundrechte auf Versammlungsfreiheit, Erwerbsfreiheit und Sicherheit wieder in Einklang gebracht werden. Denn wir müssen diese Grundrechte schützen. Und das funktioniert am besten, indem man sie nicht der Lächerlichkeit preisgibt, sondern verantwortungsvoll lebt."
 

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