Nach Terror-Anschlägen in London

"Roter Salafist" schockt mit Koran-Posting

Seit 2012 sitzt El-Shamy im Landesvorstand der Jusos. 2015 kämpfte er als SPÖ-Jugendkandidat im Gemeinderatswahlkampf mit, ebenso im Hofburg-Wahlkampf.

Seit 1. Jänner 2017 ist er „Iman“-Generalsekretär. Eine Truppe, die bei Koranwerbeaktionen in Graz und Innsbruck für Aufregung sorgte. Jetzt schockt der „rote Salafist“ erneut.

Skandal-Posting
Der deutsche Imam und Buchautor Benjamin Idriz hatte sich nach den Terroranschlägen von London auf Facebook klar deklariert: „Terror ist die größte Sünde, die nicht vergeben werden kann.“ Amir El-Shamy sieht das offenbar anders und schreibt: „Interessant, dass Allah etwas anderes im Koran sagt“ und verweist auf eine Sure. Und diese beginnt mit: „Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass ihm Götter zur Seite gestellt werden. Doch Er vergibt das, was geringer ist als dies.“

El-Shamy Facebook © Screenshot/Facebook

Reaktionen

Der Wirbel im Netz blieb nicht aus und die ablehnenden Reaktionen folgten auf dem Fuß. Stadt-Vize Johann ­Gudenus (FPÖ) ist empört: „Ich verlange von der Wiener SPÖ ein klares Bekenntnis gegen den radikalen Islam in Wien. Es kann nicht sein, dass es rote Funktionäre gibt, die Terror verharmlosen.“

Johann Gudenus © APA/ROBERT JAEGER Gudenus (FPÖ): "Distanzieren!"

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