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Stronach feiert mit Dieter Bohlen

Im Wahlkampffinale lässt sich Frank Stronach gerne an der Seite bekannter Stars sehen: Bot er vorige Woche Schlagerkönigin Helene Fischer für die Generation 60-plus auf, war am Samstagabend Dieter Bohlen angesagt. Bohlen bestritt an der Seite des Parteigründers eine Charity-Gala und einen Disco-Besuch in der Wiener Innenstadt – und machte dabei klar, dass ein Wechsel in die Politik für ihn nicht infrage kommt: “Ich bin der Meinung, dass Politiker zu wenig verdienen.”

Angekündigt hatten die Veranstalter den Musiker (“Modern Talking”), Produzenten und DSDS-Juror Bohlen und als “Pop-Titanen” – umso bemerkenswerter, dass Stronach auf die Journalistenfrage nach seinem Lieblingssong vom Stargast passen musste. Es folgte betretenes Schweigen. Bohlen meinte, er habe sich über Stronach "natürlich" im Internet informiert und wusste über seinen Gastgeber immerhin, dass es sich um einen erfolgreichen Multimillionär handelt, der in seinem Leben viel gespendet habe. “Mich interessieren von Natur aus Menschen, die erfolgreich sind”, meinte Bohlen. Schon als Fünfjähriger habe er wissen wollen, wie sie das geschafft hätten.

Kein Trick zum Reichwerden
Bohlen war als Gastredner für ein Charity-Event Event zugunsten der Kinderhilfs-Organisation “Make a Wish-Foundation” angereist. Vom angekündigten Thema “Erfolg durch Klartext” durften sich die 350 Gäste aber keine Tricks zum Reichwerden erwarten, wie der Deutsche bei einer Pressekonferenz im Vorfeld sagte: “Es gibt nur einen guten Trick, reich zu werden, und der heißt: Du musst arbeiten wie ein Galeerensträfling.”

Nach Stronachs Vorbild in die Politik zu wechseln, schloss Bohlen für sich jedenfalls aus. Politiker müssten sich zwar “abrackern”, würden aber zu wenig verdienen. Da setze er sich lieber hin und schreibe einen Song. Seine Stimme für die Deutsche Bundestagswahl am Sonntag hat er zwar bereits per Briefwahl abgegeben, eine Wahlempfehlung gab Bohlen aber nicht ab. Als Wahlempfehlung für die österreichische Wahl in einer Woche wollte er seinen Auftritt ebenfalls nicht verstanden wissen: Es handle sich um ein Charity-Event, betonte Bohlen.

Recht gab Bohlen seinem Gastgeber aber immerhin, was Stronachs entspannte Haltung zur NSA-Überwachung angeht. Stronach hatte kürzlich gemeint, der US-Geheimdienst arbeite auch zum Schutze Österreichs. Bohlen stimmte zu, denn wenn die Überwachung dazu diene, Terroranschläge zu verhindern, dann sei ihm das recht: “Meine E-Mails kann jeder den ganzen Tag lesen, ist mir scheißegal.”

Bohlen am Flügel
Der DSDS-Juror setzte sich anschließend an den Flügel und gab einen Teil seiner Hits zum besten - darunter "We Have A Dream" oder "You're My Heart, You're My Soul". 

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