Thurnher-Eklat um Hofer in Israel

Aufreger

Thurnher-Eklat um Hofer in Israel

ORF-Lady Ingrid Thurnher griff beim TV-Duell den Israel-Trip Hofers im Juli 2014 auf. Sie stellte infrage, ob er damals wirklich Augenzeuge eines Attentates geworden war, wie er im Wahlkampf behauptete. Schließlich habe es am 30. Juli 2014 gar keinen Anschlag gegeben, hieß es bei Thurnher.

Richtig ist: Als Hofer am Tempelberg war, wurde an der Klagemauer einer Frau ins Bein geschossen. Von Handgranaten und Maschinenpistolen -wie Hofer schilderte -ist allerdings keine Rede.

Wut-Mail
Hofer-Anhänger tobten nach dem TV-Duell: Via Facebook wurde ein unappetitlicher Shitstorm gegen Thurnher losgetreten. Hass-Poster wünschten der "unbefriedigten" Moderatorin "drei Afghanen" und eine Vergewaltigung. FPÖ-Chef HC Strache forderte in einer Wut-Mail den Rauswurf der Moderatorin.

Distanz
Der ORF-Redakteursrat stellte sich hinter Thurnher. ORF-Generaldirektor Wrabetz distanzierte sich allerdings von ihr: "Ich bedauere die Fragestellung von Frau Thurnher", schrieb er in einer Mail an FPÖ-Stiftungsrat Norbert Steger.

Schon vor diesem TV-Eklat hatte ZiB 2-Star Armin Wolf Hofer vorgeworfen, einen Besuch in der Knesset in Jerusalem unzulässig als "offiziell" dargestellt zu haben. (wek)

 

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