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"Unseriös oder unsozial" – Kerns nächste Attacke gegen Kurz

Im Gespräch mit Journalisten gab sich Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern im Kanzleramt sehr zuversichtlich und angriffslustig. Sein Ziel für die vorgezogenen Nationalratswahlen im Herbst ist eine Mehrheit. "Ich habe diese Idee noch nicht abgehakt", sagt Kern.

Mit dem Wertekompass und den sieben Koalitionsbedingungen sei die SPÖ inahltlich klar positioniert und muss sich nicht mehr nur durch die "Gegnerschaft zur FPÖ definieren".

Allerdings liegt eine Frage klar im Raum. "Mit wem will die SPÖ im Falle koalieren? Ein klares Ja zur Öffnung in Richtung FPÖ gibt es nicht. Das soll eine Urabstimmung erst nach der Wahl klären. Aber am Donnerstag machte Kern wieder klar, dass die Freiheitlichen die Bedingungen für Rot-Blau "derzeit" nicht erfüllen. Dennoch sieht Kern die Blauen als eine Alternative zur ÖVP, die der Kanzler als eine Partei, die von "Lobby-Interessen zerfressen" sei, bezeichnete.

Auch der neue VP-Chef und Außenminister bekommt sein Fett weg. Die Pläne von Sebastian Kurz seien entweder "unseriös" oder "unsozial", erklärte der Kanzler.

Kern macht klar, dass es für ihn derzeit nur ein Ziel gibt, nämlich am 15. Oktober stärkste Kraft zu sein. Etwaige Koalitionspaarungen oder auch die Frage, ob er als Vizekanzler zur Verfügung stehen würde, wollte er nicht beantworten.

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