Wilder Streit um Mölzers NS-Sager

Politik

Wilder Streit um Mölzers NS-Sager

Die Politik-Szene bebt - EU-Spitzenkandidat Andreas Mölzer (FPÖ) sorgt mit seinem Vergleich der EU mit der Nazi-Diktatur für Empörung. Gestern forderten Politiker der übrigen Parteien eine Entschuldigung oder gar seinen Rücktritt. Othmar Karas, Spitzenkandidat der ÖVP, twitterte: "Naziverharmlosung und rassistische Aussagen. Solche Wortmeldungen disqualifizieren Mölzer und Gleichgesinnte."

Auch SPÖ-Mann Eugen Freund polterte gegen "inakzeptable Aussagen"
Mölzer selbst denkt gar nicht an eine Entschuldigung: "Das habe ich schon immer gesagt und das lasse ich mir nicht verbieten." Für seine Kritiker hat er nur Hohn übrig.

Mölzer lässt nicht locker

Diktaturen hatten weniger Regeln

ÖSTERREICH: Warum vergleichen Sie die EU ausgerechnet mit dem NS-Regime?
MÖLZER: Ich habe einen generellen Vergleich mit den Regimes im 20. Jahrhundert gemacht. Und es ist so: Diese Diktaturen hatten weniger Regeln als die EU.

ÖSTERREICH: Sie werden dafür massiv kritisiert ...
MÖLZER: Vor allem von Herrn Karas, und der sollte vor der eigenen Türe kehren. Schließlich war einer seiner Kollegen Ernst Strasser.

(pli)
 

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