Pröll forciert Spitzensport für Behinderte

Auszeit vom Heer

© APA/Markus Leodolter

Pröll forciert Spitzensport für Behinderte

In den USA ist es schon seit Jahrzehnten Usus. Und auch die "Special Olympics" sind bereits weltweit anerkannt. Nun möchte VP-Vizekanzler Josef Pröll auch in Österreich behinderte Spitzensportler stärker fördern. Das Finanzministerium unterstützt zwar bereits seit 2008 den Behindertensportverband. Ein Engagement, das der schwarze Finanzminister nun aber weiter ausbauen will.

Während seines Familienurlaubes in Serfaus ging Pröll mit dem Vizepräsidenten des Vereins, Julian Hadschief, demonstrativ Ski fahren.

Pröll möchte "die Zahl der behinderten Sportler" im Finanzkader – das Finanzressort unterstützt Spitzensportler aus den Bereichen Alpin, Langlauf und Biathlon seit 1952 – "in den kommenden Jahren verdoppeln".

In Serfaus konnte man Pröll die Freude an der Abfahrt mit Hadschief ansehen, der eine gute Figur in den Tiroler Bergen machte.

Der ÖVP-Chef möchte damit freilich auch wieder das "soziale Profil" seiner Partei stärken, das 2010 durch das harte Budget gelitten hatte.

Pröll ist jedenfalls noch bis Ende der Woche mit seiner Frau Gabi und seinen drei Kindern in Serfaus. Und kann sich dort auch ein wenig vom rot-schwarzen Wehrstreit erholen …


ÖVP tritt mit 'eigenem ORF-Kandidaten' an

Bereits zweimal konnten aufmerksame Zeugen wenig amikale Töne zwischen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und VP-Vizekanzler Josef Pröll beobachten.

Einmal, wie berichtet, beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel und vergangene Woche beim Jägerball in Wien. Beide Male zeigte Pröll Wrabetz bezüglich der ORF-Geschäftsführungswahl am 9. August die kalte Schulter.

Er könne "sich nicht vorstellen, dass die ÖVP"“ Wrabetz "unterstützen" werde, schmetterte Pröll dem ORF-Chef laut Beobachtern ins ­Gesicht.

Ein VP-Spitzenmann berichtet ÖSTERREICH nun: "Wir haben uns nun klar festgelegt. Wir werden auf jeden Fall einen eigenen Kandidaten gegen Wrabetz aufstellen."

Derzeit hat Wrabetz allerdings mit den Stimmen von SPÖ, Grünen und Betriebsräten die Mehrheit im ORF-Stiftungsrat.
 

Finanzministerium startet iPad-App

In Großbritannien und in den USA ist es längst "State of the art": In London etwa ist die "Downing Street 10", der Amtssitz des Premiers, ebenso selbstverständlich via iPad und Twitter verfolgbar wie das Weiße Haus in Washington.

Auch in Österreichs Politik scheint man nun die Welt der Social Networks und der iPads entdeckt zu haben:

Der Kanzler hat neuerdings, wie berichtet, eine eigene Mitarbeiterin, die seinen Auftritt auf Facebook und Twitter vorbereiten soll. Da wollen VP-Chef Josef Pröll und seine Mitarbeiter offenbar nicht nachstehen: Das Finanzministerium startet in einigen Wochen eine eigene App für iPhone, iPad und Androids.

Das erste Ministerium auf Twitter ist hingegen das ­Außenamt …


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Autor: Isabelle Daniel
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