Saudi-Zentrum will israelische Botschafterin in Wien nicht treffen

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Saudi-Zentrum will israelische Botschafterin in Wien nicht treffen

Ernsthafter
Dialog? Eigentlich wurde das König-Abdullah-Zentrum in Wien ja 2012 für „interreligiösen und interkulturellen Dialog“ gegründet und von der Regierung unterstützt. Doch wie ernst nimmt das KAICIID – das Saudi-Zentrum in nobler Lage im ersten Bezirk in Wien – diesen Dialog?

Auf viele Mails folgt nur Einladung für Sprecher

E-Mails. Nicht all zu sehr, wenn man sich den Mail-Verkehr zwischen Daniel Kapp, dem Ex-Sprecher von Ex-Vizekanzler Josef Pröll und Obmann des Vereins der Freunde Israels und dem Generalsekretär des Centers, Faisal Bin Abdulrahman Bin Muaammar anschaut (siehe Faksimile).

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Urgiert. Kapp versucht seit Februar einen Termin für die israelische Botschafterin in Wien, Talya Lador, im „interkulturellen“ Zentrum zu bekommen. Wiederholt urgierte er ein Treffen für die Botschafterin. Über einen österreichischen Mitarbeiter luden die Saudis aber nur ihn zu einem Besuch in ihrem umstrittenen Haus ein. Kapp zeigt sich nun in einem neuerlichen E-Mail erstaunt darüber. Fragt sich, ob die Saudis die israelische Botschafterin in Wien nicht treffen wollen, weil sie Israelin oder eine Frau ist …

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