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Wiesn: Das müssen Sie gesehen haben

Oktoberfest

Wiesn: Das müssen Sie gesehen haben

Wenn sich die Stimmung in München hebt und der Bierdurst steigt, ist Oktoberfestzeit. Dann heißt es „O’zapft is“ auf der Theresienwiese – kurz: Wiesn. Ab 17. September werden wieder mehr als sechs Millionen Besucher erwartet. Im wahrscheinlich größten Gedränge Deutschlands gilt es die Übersicht zu bewahren. Deshalb präsentiert das Reiseportal HolidayCheck.de die besten Insidertipps und wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Oktoberfests.

Käferzelt
„In“ ist, wer drin ist! Die Prominenz gibt sich im berühmten Käferzelt den Maßkrug in die Hand. Unbedingt mal reinschauen sollte man aber auch, weil das „Käfer“ überhaupt kein Zelt ist, sondern eine alte Holzhütte mit Charme. Zudem ist der Biergarten hier die beste After Hour der Wiesn: Wenn alle Zelte ab 23 Uhr dicht sind, gibt es hier noch Bier bis nach Mitternacht.

Teufelsrad
Was braucht es für unendliche Wiesn-Gaudi? Eine fünf Meter große Scheibe, die sich wie ein Plattenteller dreht, lebenslustige Freiwillige und ein Medizinball als Pendel darüber, der die Freiwilligen runterkegelt. Dazu kommentiert der Moderator mit bayerischem Humor und fordert immer wieder andere Besucher zum Fahren auf: Frauen, Kinder, Paare, Polizisten in Zivil...

Riesenrad
Ob tagsüber oder am Abend – der Blick aus 50 Metern Höhe ermöglicht neue Perspektiven. Das Riesenrad eignet sich hervorragend um sich vom hektischen Wiesn-Treiben zu entschleunigen. Die Sicht geht vom Olympiaturm im Norden bis zum Stadtteil Giesing im Süden. Zu Füßen liegt schwindelfreien Besuchern das Oktoberfest und ganz München.

Bierkutschen
Direkt vor den Festzelten – in der sogenannten „Wirtsbudenstraße“ – stehen die mächtigen Kaltblüter. Nur noch zur Show ziehen sie die Bierkutsche durch München bis zur Wiesn und lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. Einen Blick wert sind auch die Bierkutscher – meist echte bayerische Unikate.

Bavaria
Auf einer Anhöhe direkt an der Theresienwiese halten die Landespatronin Bavaria und der bayerische Löwe Wacht. Historisches Flair schafft die im 19. Jahrhundert erbaute Ruhmeshalle, die um die Bavaria angeordnet ist. Wer möchte, kann in die Statue klettern und aus den Öffnungen auf Höhe der Augen über die Wiesn schauen.

Schichtl

„Enthauptung einer lebendigen Person mittels Guillotine“ verspricht der Schichtl seit dem Jahr 1896. Über 10.000 Köpfe von Besuchern („Menschen und Preißn“) der Kuriositätenshow sind so schon gefallen. Dazu gibt es etwa die dickste Frau der Welt. Die Show beginnt schon vorm Zelt und ist völlig umsonst: Wenn der Schichtl kalauernd seine Sensationen präsentiert und die Leute so hineinlocken will.

Toboggan

„Schadenfreude“ heißt die eigentliche Attraktion dieses Geheimtipps – und die ist gratis. Erwachsene Menschen machen sich hier zum Affen. Die sollen eigentlich auf einem schnellen Fließband in die Höhe fahren und dann eine Rutsche hinuntergleiten. So leicht ist das aber leider nicht: Beim Band fehlt der Handlauf zum Festhalten. Deshalb kippt so mancher auf die Nase – vor allem, wenn am Abend der Pegel bereits besonders hoch ist.

Olympia-Looping
Auf und nieder immer wieder... heißt es nicht nur im Zelt. Deutschlands größte transportable Achterbahn mit Loopings steht standesgemäß auf dem Oktoberfest. Die Fahrt dauert 2 Minuten und 20 Sekunden durch fünf Loopings mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 80 Stundenkilometer. Ein Nervenkitzel, der dringend vor dem Besuch eines Bierzelts eingeplant werden sollte.

Schützenfestzelt
In keinem Zelt geht es traditioneller zu als hier. Ohne Dirndl oder Lederhosen sollte man sich deshalb besser nicht blicken lassen. Direkt unter den Augen der Bavaria herrscht die beste Stimmung der Wiesn. Höhepunkt des Abends ist aber stets das Schlusslied: Der Mundart-Klassiker „Weilst a Herz hast wie a Bergwerk“. Spätestens dann hat jede(r) (s)ein Spatzl im Arm.

Kettenkarussell

Rasant dreht es sich im Kreis, der Fahrtwind weht um die Ohren und mit der Fliehkraft treibt es den Körper so sehr in die Höhe, dass es süß im Bäuchlein kitzelt. Das Kettenkarussel gehört fast genauso zum Rummel wie Bier und Humpta-Musik. Vier davon gibt es auf der Wiesn von hypermodern bis nostalgisch.
 

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