Chodorkowski-Urteil wird überprüft

Russland

Chodorkowski-Urteil wird überprüft

Nach der Präsidentschaftswahl in Russland hat der scheidende Staatschef Dmitri Medwedew die Justiz angewiesen, die Urteile gegen den Kremlkritiker Michail Chodorkowski und 31 weitere Verurteilte zu überprüfen. Generalstaatsanwalt Juri Tschaika solle bis zum 1. April "die Grundlage und die Rechtmäßigkeit der Verurteilung" von 32 Russen überprüfen, erklärte der Kreml am Montag. Neben dem Ölunternehmer Chodorkowski betrifft die Maßnahme auch seinen früheren Geschäftspartner Platon Lebedew.

Diashow Nackt-Protest gegen Russland-Wahl

protest3.jpg

Oben ohne haben drei ukrainische Feministinnen gegen den voraussichtlich nächsten russischen Präsidenten Wladimir Putin protestiert

protest2.jpg

Die Mitglieder der Bewegung Femen trafen am Sonntag in dem Moskauer Wahllokal ein, in dem wenige Minuten zuvor Putin und seine Frau ihre Stimme abgegeben hatten.

protest1.jpg

Auf Brust und Rücken hatten die jungen Frauen in schwarzen Buchstaben geschrieben "Ich stehle für Putin" und "Kreml-Ratten". Die drei Aktivistinnen riefen "Putin ist ein Dieb!" und versuchten, die Wahlurne mit dem Stimmzettel des amtierenden Regierungschefs zu stehlen. Sie wurden jedoch sofort von der Polizei festgenommen.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Die Bewegung Femen ist dafür bekannt, dass ihre Mitglieder barbusig protestieren. Sie setzt sich für Frauenrechte ein und kämpft gegen Korruption sowie wirtschaftliche und soziale Ungleichheit.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

Hier bereiten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

Hier bereiten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

So bereiteten sich die Aktivistinnen für ihren Protest vor

Unter großem Medieninteresse ließen sich die jungen Frauen bei ihren Vorbereitungen fotografieren.

1 / 13

Medwedew reagierte damit offenbar auf die Forderung der Opposition, die ihm bei einem Treffen am 20. Februar eine Liste mit den Namen von "politischen Gefangenen" übergeben hatte. Die Freilassung politischer Gefangener war eine der zentralen Forderungen der Protestbewegung, die sich nach den umstrittenen Parlamentswahlen im Dezember gegen die Führung um Präsident Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin formiert hatte.

Chodorkowski und Lebedew waren 2003 festgenommen worden. In einem ersten Prozess wurden sie wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt. Im Dezember 2010 wurden sie in einem zweiten Prozess wegen Unterschlagung und Geldwäsche erneut verurteilt und müssen bis zum Jahr 2016 in Haft bleiben. Beobachter machen den derzeitigen Regierungschef und künftigen Präsidenten Putin für die Verurteilungen verantwortlich.

Chodorkowski hatte sich zunehmend für die Opposition stark gemacht und eigene Interessen im Energiesektor vertreten, die denen staatlicher Unternehmen zuwider liefen. Es war gemutmaßt worden, dass sich Putin mit der Verurteilung Chodorkowskis bis zur Präsidentschaftswahl einen unliebsamen Kritiker und Rivalen vom Hals halten wollte. Am Sonntag fanden in Russland Präsidentenwahlen statt, bei denen sich Medwedews Mentor und Amtsvorgänger Wladimir Putin erneut in das höchste Staatsamt hieven ließ.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen