Erstes Schwimmbad verbietet Bade-Burka

Neue Regeln

Erstes Schwimmbad verbietet Bade-Burka

Weil es mehrfach zu Problemen mit muslimischen Badegästen gekommen sei, griff das Frauenbad Eglisee in Basel nun durch. In einer Pressemitteilung erklärten die Zuständigen, dass im Bad nur noch im Bikini, oben ohne, im Badekleid oder enganliegendem Ganzkörperbadeanzug, genannt „Burkini“, gebadet werden darf. Verboten sind ab sofort das Baden in Straßenkleidung, Unterwäsche oder weiten „Burkinis“. Das weite Modell der Bade-Burkas wurde laut Aussagen oft mit Straßenkleidung verwechselt.

Wie das Online-Portal „Blick.ch“ berichtet, sollen mehrere Zwischenfälle diese Regeln notwendig gemacht haben. So sollen sich einige Badegäste in Straßenkleidung auf dem Rasen aufgehalten haben und dort sogar Picknicks veranstaltet haben. Badegäste hätten sich über den „parkartigen Zustand“ des Bades beschwert. Zudem sollen sich einige muslimische Badegäste über Frauen beschwert haben, die oben ohne in der Sonne liegen. Und auch das teils männliche Personal im Frauenbad habe sie gestört.

Handgreiflichkeiten & Polizeieinsätze

Die Auseinandersetzungen endeten teils sogar in Handgreiflichkeiten oder in Polizeieinsätzen. Für diese Badesaison gilt es, dies zu verhindern. „Wir setzen alles daran, dass wir diesen Sommer eine friedliche Saison erleben können“, so Sportamtsleiter Howald gegenüber „Blick“. Zudem wurde das Sicherheitspersonal aufgestockt.

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