"Unzurechnungsfähig"
Psychiater haben schwere Vorbehalte gegen Trump
Eine Gruppe aus rund 30 US-Psychiatern sowie weiteren Fachleuten für psychische Gesundheit hat schwere Vorbehalte gegen Donald Trump erhoben. In einer gemeinsamen Erklärung, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, äußern die Experten erhebliche Bedenken über den geistigen Zustand des Präsidenten.
Die Fachleute vertreten demnach die Ansicht, Trump sei gesundheitlich nicht in der Lage, das Amt des US-Präsidenten angemessen auszuüben. In ihrer Stellungnahme bezeichnen sie ihn laut Bericht als „eindeutige und unmittelbare Gefahr“.
Forderung nach Amtsenthebung
Die Experten gehen dabei noch einen Schritt weiter: Sie sprechen sich für eine Amtsenthebung des Präsidenten aus. Hintergrund seien aus ihrer Sicht auffällige Veränderungen seines Verhaltens und seiner kognitiven Fähigkeiten.
Als Beispiele nennen die Mediziner unter anderem eine angeblich erkennbare Verschlechterung geistiger Fähigkeiten sowie Momente auffälliger Müdigkeit bei öffentlichen Terminen.
Vorwurf von Größenwahn
Besonders brisant: Laut Medienberichten sprechen die Fachleute von mutmaßlichen „wahnhaften Überzeugungen“ und behaupten, Trump stelle sich selbst als unfehlbar dar. Auch Vergleiche mit religiösen Figuren wie Jesus oder dem Papst werden in der Erklärung angeführt.
Donald Trump selbst hatte in der Vergangenheit wiederholt erklärt, sich in bester körperlicher und geistiger Verfassung zu befinden. Zu den aktuellen Vorwürfen äußerte sich der US-Präsident zunächst nicht.
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