Terror-Attacke in Mogadischu

Somalia

Terror-Attacke in Mogadischu

Die somalische Hauptstadt Mogadischu ist von schweren Explosionen erschüttert worden. Die Detonationen ereigneten sich am Sonntag in der Nähe einer verkehrsreichen Kreuzung im Stadtzentrum, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie könnten demnach von Autobomben ausgelöst worden sein. Über mögliche Opfer war zunächst nichts bekannt.

Örtliche Medien berichteten von zwei Explosionen in der Nähe des Hauptquartiers der somalischen Kriminalpolizei. Anschließend habe es dort auch einen Schusswechsel gegeben.

Mogadischu wird immer wieder von Anschlägen der islamistischen Shabaab-Miliz erschüttert. Erst am Dienstag waren bei einem Doppelanschlag in der Nähe des internationalen Flughafens mindestens 13 Menschen getötet worden.

Die Shabaab-Miliz kämpft in Somalia seit Jahren mit Gewalt für einen islamischen Gottesstaat. Die Aufständischen wurden zwar durch die Regierungstruppen und die 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) aus der Hauptstadt und anderen Städten vertrieben. Sie kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen und dringen häufig bis ins Zentrum der Hauptstadt vor.
 

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