Zu wenig Spenden: Morddrohung von Flüchtlingsfamilie

Eklat

Zu wenig Spenden: Morddrohung von Flüchtlingsfamilie

Im Juli ist in Deutschland ein fünfjähriger Bub aus Rumänien ertrunken. Damit die Familie den Buben in der Heimat beerdigen kann, sammelte die Stadt auf Initiative des Flüchtlingskoordinators einen vierstelligen Betrag. Offenbar war das der Familie zu wenig, denn Teile der Familie des Buben rasteten aus und sprachen Morddrohungen gegen den Organisator der Spendenaktion aus, berichtet die "Abendzeitung".

Thomas Link, der Referent des Oberbürgermeisters von Landshut und für die Spendenaktion verantwortlich, wird von der Familie zudem dafür verantwortlich gemacht, dass an der Stelle, an der der Bub ins Wasser fiel, kein Zaun stand.

Die Polizei nimmt die Drohungen ernst, hat den Rumänen bereits ins Gewissen geredet. Obwohl Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, ist Link derzeit abgetaucht. Sogar das Namensschild an seiner Bürotür wurde abmontiert.

Bereits vorher war es zu einem Zwischenfall gekommen. Teile der Familie aus Rumänien wollte von der zuständigen Bank die Namen der Spender und die Höhe der Spenden erfahren. Sie glaubten offenbar, dass mehr Geld zustande gekommen war, als ihnen übergeben wurde. Es soll zu tumultartigen Szenen gekommen sein.

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