IS-Terroristen 
enthaupten
 Reporter

Horror-Video

IS-Terroristen 
enthaupten
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Ein Mordvideo schockiert die Welt und hat die Grenzen dieses Konflikts, in dem 1,2 Millionen Iraker auf der Flucht sind, neu gezogen. 4:40 Minuten dauert die Inszenierung der Enthauptung des US-Journalisten James Foley. Verschickt via Youtube, an Erniedrigung kaum zu überbieten. Der Titel: „Eine Botschaft an Amerika.“

London vermutet Briten 
als Täter im Mordvideo
Man sieht den seit 2012 ­vermissten US-Journalisten James Foley (40) mitten in der Wüste knien, neben ihm steht ein vermummter IS-Krieger – der Vollstrecker dieses inszenierten Mordes. Erst spricht der Henker selbst, setzt den Angriff auf IS-Terroristen mit einem Angriff auf alle Moslems gleich. Bilder von US-Kampfjets werden eingeblendet, dann schwenkt die Kamera wieder auf Foley.

Verkabelt mit Profi-Mikrophonen folgt dann die ganz große Demütigung. Foley muss eine Anklage gegen seine Heimat, die USA, verlesen. Er muss seinem Bruder, der bei den US-Streitkräften ist, die Schuld an seinem Tod geben. Nach 1:23 Minuten ist er fertig, die Hinrichtung beginnt. Der Terrorist setzt das Messer an, doch ehe Blut fließt, reißt der Film ab. Nächste Szene: Foleys Leiche liegt bäuchlings im Sand. Am Ende droht der Terrorist mit dem nächsten Mord.

Foleys Eltern veröffentlichten ihre Trauerbotschaft ebenfalls online: „Wir waren nie stolzer auf unseren Sohn.“ Die britische Regierung vermutet nach ersten Video-Auswertungen einen Briten als Täter aufgrund des britischen Akzents.

(hab)

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