Nordkorea und Iran handeln mit Waffen

Trotz Verbots

Nordkorea und Iran handeln mit Waffen

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach Angaben aus diplomatischen Kreisen in New York einen Waffenhandel zwischen Nordkorea und dem Iran aufgedeckt. Trotz scharfer UN-Sanktionen sollten die nicht näher bezeichneten Waffen per Schiff in den Iran gebracht werden, hieß es. Die Behörden der Emirate hätten das Schiff gestoppt und an die Kette gelegt, hatte zuvor auch die "Financial Times" (Freitag) unter Berufung auf Diplomaten berichtet. Die Waffen seien zum Teil als Maschinenteile deklariert gewesen.

Wie es in New York weiter hieß, meldeten die VAE-Behörden den Verstoß Pjöngjangs und Teherans vor etwa zwei Wochen an das zuständige Sanktionskomitee des Weltsicherheitsrates. Erst am Freitag wurde der Vorgang dann auch über das Komitee hinaus bekannt.

Resolution untersagt Waffenhandel
Der UN-Sicherheitsrat hatte Nordkorea im Juni mit seiner Resolution 1974 jeglichen Handel mit Waffen untersagt. Gleichzeitig verpflichtete der Rat alle 192 UN-Mitgliedsländer, keinen Waffenhandel mit dem kommunistischen Regime in Pjöngjang einzugehen. Die Resolution war als Reaktion auf Nordkoreas zweiten Atomwaffentest erlassen worden.

US-Militärs hatten bereits kurz darauf ein mit Waffen beladenes nordkoreanisches Schiff fast zwei Woche lang beschattet und dadurch die Auslieferung der Fracht verhindert.

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