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Griechenland verbannt Jugendliche von Social Media

Griechenland Euro Akropolis
© AP
Paukenschlag in Athen: Das griechische Parlament hat ein Social Media Verbot für unter 15-Jährige beschlossen.
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Das gesetz ist beschlossen und soll ab 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Damit ist Griechenland nach Frankreich und Spanien das dritte EU-Land das den Social Media Stecker bei Jugendlichen zieht.

Schluss mit TikTok Sucht und Insta-Wahn

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis greift damit knallhart durch, um die psychische Gesundheit der Jugend zu schützen und den süchtigmachenden Algorithmen der Tech-Giganten den Kampf anzusagen. Schlafentzug und Konzentrationsstörungen bei Kids sollen endlich der Vergangenheit angehören.

Eltern müssen bei Alter okay geben

Die Plattformen müssen künftig das Alter der Nutzer überprüfen. Damit sich kein Jugendlicher heimlich reinschleicht, hat Griechenland selbst eine App entwickelt: Über diese staatliche Smartphone-App namens "Kids Wallet" müssen Eltern das Alter ihrer Kinder verifizieren. Wer sich künftig bei Facebook, TikTok und Co. anmelden will, braucht das digitale Okay der App.

Die Plattformen haben jetzt aber gerade einmal 2,5 Monate Zeit, um diese Technik einzubauen.

EU-weites Gesetz in der Warteschleife

Damit zieht Griechenland als drittes EU-Land nach Frankreich und Spanien nach. EU-weit wird momentan am "Kids Act" gefeilt. Dabei ist ein Social Media Verbot für unter 13-Jährige geplant und eigene Konten sogar erst ab 15 Jahren. Der Vorschlag wird derzeit im EU-Parlament debattiert.

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